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Parlament

Überweisungen im vereinfachten Verfahren

Ohne Aussprache hat der Bundestag am Donnerstag, 10. Juni 2021, eine Reihe von Vorlagen zur weiteren Beratung in die Ausschüsse überwiesen: 

Verkehr

Regionalisierungsgesetz: Die Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD haben einen Entwurf eines Sechsten Gesetzes zur Änderung des Regionalisierungsgesetzes eingebracht, der federführend im Verkehrsausschuss beraten werden soll (19/30400). Demnach sollen Regionalisierungsmittel im Jahr 2021 nochmals um insgesamt eine Milliarde Euro erhöht werden. Die Verteilung der zusätzlichen Mittel soll dabei gemäß dem Schlüssel, der nach dem vorläufigen Mittelausgleich der Länder untereinander bezüglich der zusätzlichen Regionalisierungsmittel für das Jahr 2020 entstanden ist, erfolgen. 

Bundesfernstraßen: Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen will die Privatisierung öffentlicher Infrastrukturen im Bereich der Bundesfernstraßen einschränken. Das geht aus einem Gesetzentwurf (19/29788) hervor, der federführend im Verkehrsausschuss beraten werden soll. Demnach soll die Beteiligung von Privaten an Bau, Unterhalt und der Finanzierung der Bundesfernstraßenverkehrsinfrastrukturen im Rahmen von Öffentlich-Privaten-Partnerschaften (ÖPP) beendet werden. Nach dem Willen der Fraktion soll in Paragraf 5 des Bundesfernstraßengesetzes festgeschrieben werden, dass die Beteiligung Privater für Aufgaben der Straßenbaulast im Rahmen von ÖPP ausgeschlossen ist und Ausnahmen gesonderter gesetzlicher Anordnung bedürfen. Zudem soll das Fernstraßenbauprivatfinanzierungsgesetz aufgehoben werden. Zur Begründung heißt es, die Privatisierung öffentlicher Infrastrukturen im Bereich der Bundesfernstraßen erzeuge keinen wirtschaftlichen Vorteil für den Bund, sondern verteure den Bau und Betrieb von Bundesfernstraßeninfrastrukturen.

Straßengüterverkehr: „Maßnahmen für mehr Sicherheit im Straßengüterverkehr“, fordert die FDP in einem Antrag (19/30391) der federführend im Verkehrsausschuss beraten werden soll. Demnach solle die Kontrolldichte im Straßengüterverkehr erhöht werden. Um mehr Kapazitäten für mehr Kontrollen durch das Bundesamts für Güterverkehr zu schaffen, sei etwa die Möglichkeit einer Aufstockung des Personals zu überprüfen.

Gesundheit

Pflege: Ein Antrag der AfD mit dem Titel „Pflegende Eltern unterstützen – Flexibilität der Verhinderungspflege nicht einschränken“ (19/30415) soll federführend im Gesundheitsausschuss weiterberaten werden. Demnach solle die Bundesregierung den jährlichen Betrag für Verhinderungspflege von derzeit 1.612 Euro um 20 Prozent erhöhen. Auch die Mittel aus der Kurzzeitpflege von derzeit bis zu 806 Euro gelte es um denselben Prozentsatz zu erhöhen, heißt es in der Vorlage.

Corona-Impfung: Die Linke fordert in einem Antrag „Corona-Impfungen in sozial benachteiligten Stadtteilen und ländlichen Regionen“. Die Vorlage (19/30393) soll federführend der Gesundheitsausschuss beraten. Die Fraktion will damit Bewohnerinnen und Bewohner sozial benachteiligter Stadtteile und Regionen in der Coronavirus-Impfverordnung „explizit“ als Anspruchsberechtigte mit erhöhter Impfpriorität aufführen. Als sozial benachteiligt sollten unter anderem Stadtteile und Regionen mit hoher Arbeitslosenquote gelten, heißt es.

Recht

Wohneigentum: Die FDP will mit einem Antrag „Wohneigentum stärken“ (19/30390), indem bestimmte Kaufnebenkosten gesenkt werden. Die Vorlage soll im federführenden Rechtsausschuss weitere Beratung finden. Die Bundesregierung soll nach dem Willen der FDP einen Gesetzentwurf vorlegen, der im Gerichts- und Notarkostengesetz festlegt, dass die Kosten für standardisierte Registereintragungen wie beispielsweise die Eintragung von Miteigentum oder die Löschung einer Grundschuld nicht mehr vom Wert des einzutragenden, des zu berichtigenden oder zu löschenden Rechts abhängen, sondern sich ausschließlich am damit verbundenen Aufwand bemessen.

Berufsunfähigkeitsversicherung: Die Linke will „Verbraucherrechte in der Berufsunfähigkeitsversicherung stärken“. Ein entsprechender Antrag (19/28905) soll im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz federführend weiterberaten werden.

Verteidigung

Kommando Spezialkräfte: Ein Antrag der AfD-Fraktion mit dem Titel „Übermittlung der detaillierten, anonymisierten Vorwürfe gegen einzelne Soldaten des Kommandos Spezialkräfte“ (19/30418) wurde zur weiteren Beratung an den Verteidigungsausschuss überwiesen. Die AfD fordert, dass den Abgeordneten des Verteidigungsausschusses „die Vorwürfe, die denjenigen Soldaten im Zusammenhang mit Extremismus gemacht werden, die dem KSK angehören“ oder angehörten „detailliert und anonymisiert“ übermittelt werden.

Auswärtiges

Russland: Ein Antrag der AfD, der federführend im Auswärtigen Ausschuss beraten werden soll, fordert einen „sofortigen Neustart der deutsch-russischen Beziehungen“ (19/30425). Demnach solle unter anderem eine ressortübergreifende Arbeitsgruppe eingerichtet werden, die „eine nachhaltige Strategie für die Kooperation mit Russland“ formuliert. Ziel müsse die Wiederherstellung von Vertrauen sein, heißt es.

Naher Osten: Ein weiterer Antrag der AfD will die Mittelvergabe an das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten stoppen und den Friedensprozess zwischen Israel und den Palästinensern fördern (19/30414). Der Auswärtige Ausschuss wird die Federführung bei den weiteren Beratungen übernehmen.

IS-Gebiete: Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen will mit einem Antrag die „koordinierte Rückführung deutscher Staatsbürgerinnen und Staatsbürger aus den ehemaligen IS-Gebieten gewährleisten“ (19/27876). Der Auswärtige Ausschuss wird die weiteren Beratungen federführend übernehmen.

Inneres

Migrantenorganisationen: „Diskriminierung von Migrantenorganisationen im Vereinsrecht beenden“ lautet der Titel eines Antrags der Linksfraktion (19/24689), der federführend im Innenausschuss beraten werden soll. Darin schreibt die Fraktion, Migrantenorganisationen seien „im öffentlichen Vereinsrecht diskriminierenden Regelungen unterworfen, die in unzulässiger Weise die Vereinigungsfreiheit und allgemeine Handlungsfreiheit der betroffenen Vereinsmitglieder einschränken“. Als sogenannte Ausländervereine könnten Migrantenorganisationen unter vereinfachten Voraussetzungen verboten werden und unterlägen besonderen Auskunfts- und Anmeldepflichten, heißt es in der Vorlage weiter. Die gewonnenen Informationen würden beim Bundesverwaltungsamt (BVA) im sogenannten Ausländervereinsregister gesammelt, „aus dem Informationen an Sicherheitsbehörden und Geheimdienste weitergeleitet werden“. Von der Bundesregierung fordern die Antragsteller, einen Gesetzentwurf vorzulegen, „der die Diskriminierung von Migrantenorganisationen im öffentlichen Vereinsrecht durch Sonderregelungen beendet“. Außerdem solle sie „die anlasslose Übermittlung der beim BVA erfassten Daten über kurdische Organisationen an das Bundeskriminalamt (BKA) und das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV)“ unverzüglich beenden und das Ausländervereinsregister auflösen.

Menschenrechte

Klimaschutz: „Klimaschutz braucht Menschenrechte – Menschenrechte brauchen Klimaschutz“ lautet der Titel eines Antrags der Grünen (19/29315), der im federführenden Menschenrechtsausschuss weiterberaten werden soll. Demnach sollen unter anderem menschenrechtliche Prinzipien, Standards, Risiko- und Folgeabschätzungen in allen Klimaanpassungs- und Minderungsmaßnahmen ressortübergreifend verankert werden.

Sport

eSport: Ein Antrag der FDP macht Vorschläge zur „Förderung des eSports in Deutschland“ (19/30392). Der Sportausschuss soll die Vorlage weiter beraten. Dem Antrag zufolge soll unter anderem die Gemeinnützigkeit des eSports „explizit“ in Paragraf 52 Abgabenordnung aufgenommen werden.

Menschenrechte: „Menschenrechten auch im Zuge von Sportgroßveranstaltungen Geltung verschaffen“, lautet der Titel eines weiteren Antrags der FDP (19/30389), der federführend im Sportausschuss beraten werden soll. Demnach solle die Bundesregierung Sportgroßereignisse, im Zuge derer Menschenrechtsverletzungen befürchtet werden, künftig kritisch begleiten und Menschenrechtsverletzungen in den geplanten Austragungsländern von Sportgroßveranstaltungen auch unter Achtung der Autonomie des Sports „ganz klar“ benennen und kritisieren.

Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen 

Windindustrie: Ein Antrag der AfD trägt den Titel „Windindustrie gehört nicht in den Meeresraum“ (19/30405). Darin fordert sie von der Bundesregierung, „keine Ausweisung von Vorranggebieten für Windindustrie in der Ausschließlichen Wirtschaftszone im Rahmen der Raumordnung“ vorzunehmen. Der Antrag soll federführend im Bauausschuss weiterberaten werden.

Sommer 2021: „Öffentliches Leben ermöglichen – Den Sommer 2021 nutzen“, lautet der Titel eines Antrags (19/30346) der FDP. Der Antrag soll federführend im Ausschuss für Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen weiterberaten werden. Die Fraktion fordert darin unter anderem eine bis zum Ende des Jahres 2021 befristete Verordnung über den Lärmschutz zu erlassen, „die eine Nutzung des öffentlichen Raumes bei Bedarf und nach Zustimmung der jeweiligen Kommune auch in den Nachtstunden und Ruhezeiten ermöglicht“. Dadurch sollen etwa Veranstalter aus der Kultur- und Kreativwirtschaft, die verstärkt unter den Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung gelitten hätten, mehr Freiräume für ihr Wirtschaften erhalten. 

Wirtschaft und Energie

Deutscher Industrie- und Handelskammertag: „Keine Pflichtmitgliedschaft der Industrie- und Handelskammern im Deutschen Industrie- und Handelskammertag –Stattdessen den Deutschen Industrie- und Handelskammertag reformieren“ fordert die AfD in einem Antrag (19/30413), der federführend im Wirtschaftsausschuss beraten werden soll. Stattdessen gelte es, den Deutschen Industrie- und Handelskammertag zu reformieren. Mit dem Antrag stellt sich die Fraktion gegen den Vorstoß der Bundesregierung, die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) als Dachverband in eine Körperschaft des öffentlichen Rechts umzuwandeln. Für alle IHKs solle es dadurch eine gesetzliche Mitgliedschaft in der Bundeskammer geben. 

Bürokratieabbau I: „Bürokratie-Entfesselungspaket – Unsere Wirtschaft entlasten“ lautet der Titel eines Antrags der FDP, der federführend im Wirtschaftsausschuss weiterberaten werden soll.

Bürokratieabbau II: Ein weiterer Antrag der FDP (19/30350), der federführend im Wirtschaftsausschuss beraten werden soll, trägt den Titel „10-Punkte-Konjunkturprogramm zum Nulltarif – Vorschläge des Nationalen Normenkontrollrates zum Bürokratieabbau umsetzen“. Die FDP will die Grenze für die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter auf 1.500 Euro anheben bei gleichzeitiger Abschaffung der sogenannten Poolabschreibung. Auch hätten Unternehmen mehr Liquidität zur Verfügung, wenn sie die Umsatzsteuer erst dann abführen müssen, nachdem der Kunde die Rechnung bezahlt hat und nicht schon dann, wenn die Rechnung zwar gestellt ist, aber die Zahlung des Kunden noch aussteht. Die derzeitige Umsatzgrenze von 600.000 Euro, bis zu der die Unternehmen die sogenannte Ist-Besteuerung nutzen können, will die Fraktion daher auf 800.000 Euro anheben.

Kritische Materialien: „Nationale Reserven für kritische Materialien, wie Seltene Erden, anlegen“, fordert ein Antrag der AfD, der federführend im Wirtschaftsausschuss beraten werden soll (19/29214). Die AfD-Fraktion fordert, einen Vorrat an Seltenen Erden sicherzustellen. Die Bundesregierung solle einen Gesetzentwurf vorbereiten, der „eine Bevorratung in Höhe von mindestens einem Jahresbedarf der deutschen Wirtschaft an diesen Materialien sicherstellt“, erklären die Abgeordneten. Außerdem solle dieses Gesetz Rahmenbedingungen wie die Modalitäten einer regulären Geschäftstätigkeit definieren. Die Abgeordneten stellen sich ein Gesamtbudget in Höhe von etwa 200 Millionen Euro vor, dass innerhalb von vier Jahren für den Ankauf und die Bevorratung kritischer Materialien eingesetzt werden kann. Sie fordern in dem Antrag auch ein Berichtswesen zum Bedarf an kritischen Materialien und deren Versorgungssicherheit. Zur Begründung heißt es, die einzige Option, um die deutsche Wirtschaft geo- und handelspolitisch robust zu machen, sei eine nationale Bevorratung. 

Holzwirtschaft: Ein weiterer Antrag der AfD fordert „Holz für die heimische Bauwirtschaft“ (19/30420). Mit der Vorlage, die federführend im Wirtschaftsausschuss beraten werden soll, will die Fraktion „die mittelständische Wirtschaft wirklich schützen“. Mit dem Antrag fordert die Fraktion die Bundesregierung unter anderem dazu auf, Festverträge der öffentlichen Hand mit mittelständischen Unternehmen des produzierenden Gewerbes insbesondere der Bauwirtschaft, um eine Preisgleitklausel für Rohstoffe zu ergänzen, damit eine Existenz- und Insolvenzgefährdung der Unternehmen verhindert werde.

Sanktionen gegen Russland: Die AfD fordert die Aufhebung der Sanktionen gegen Russland. Ein entsprechender Antrag (19/30422), mit dem die Abgeordneten dergestalt „die deutsche Wirtschaft stärken“ wollen, soll im Wirtschaftsausschuss weiterberaten werden.

Notstromversorgung: Ein Antrag der AfD trägt den Titel „Blackout begegnen – Notstromversorgung sicherstellen“ (19/30404). Er wurde zur federführenden Beratung an den Wirtschaftsausschuss überwiesen. Unter anderem fordern die Abgeordneten, dass das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in monatlichen Lageberichte dem Deutschen Bundestag die „reale Gefahr flächendeckender und langandauernder Stromausfälle“ angesichts der Energiewende „transparent“ darstellt.

Geschäftsordnung

Geschäftsordnung: Die FDP bringt einen Antrag zur Änderung der Geschäftsordnung des Bundestags ein (19/30384). Damit will sie erreichen, dass künftig Petitionen, die ein Quorum von mindestens 100.000 Unterstützerunterschriften innerhalb einer Frist von zwei Monaten erreichen, im Bundestagsplenum beraten werden – im Rahmen eines sogenannten Bürgerplenarverfahrens. Die Vorlage soll federführend im Geschäftsordnungsausschuss weiterberaten werden.

Kultur und Medien

NS-Euthanasieverbrechen: Nach dem Willen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen sollen Opfer der „Euthanasie“-Morde und Zwangssterilisationen während der nationalsozialistischen Diktatur verstärkt als Verfolgte des NS-Regimes anerkannt werden. In einem Antrag (19/28824) fordert sie die Bundesregierung auf, Forschungs- und Bildungsprojekte zu den Schicksalen der Opfer zu fördern und die Gedenkstättenkonzeption des Bundes weiterzuentwickeln. Um die Forschung zu sichern müsse zudem ein generelles Kassationsverbot erlassen werden, um die Vernichtung von Akten zu verhindern, die NS-Verfolgung, NS-Verbrechen und NS-Strafverfolgung betreffen. Die Grünen weisen darauf hin, dass zwischen 1939 und 1945 bis zu 300.000 Menschen mit Behinderung oder psychischen Erkrankungen ermordet und etwa 400.000 Menschen zwangssterilisiert wurden. Die überlebenden Opfer hätten jedoch lange um die Anerkennung als Verfolgte des NS-Regimes kämpfen müssen und seien noch heute mit Defiziten in der Anerkennung des ihnen zugefügten Leids konfrontiert. Der Antrag wurde zur weiteren Beratung an den Ausschuss für Kultur und Medien überwiesen.

Arbeit und Soziales

Bibliotheken I: Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen spricht sich für Sonntagsöffnungszeiten von öffentlichen Bibliotheken aus. In einem Antrag (19/7737) fordert sie die Bundesregierung auf, dies im Arbeitszeitgesetz zu ermöglichen und familienfreundliche Arbeitszeitmodelle zu entwickeln. Öffentliche Bibliotheken seien wichtige Kultur- und Bildungseinrichtungen, die die gesamte Bevölkerung ansprechen, schreiben die Grünen in ihrem Antrag. Modellversuche in Bremen und derzeit in der Amerika-Gedenkbibliothek in Berlin hätten gezeigt, dass Sonntagsöffnungen von der Bevölkerung sehr gut angenommen werden. In vielen Ländern der Europäischen Union verzeichneten die öffentlichen Bibliotheken sonntags die höchsten Besucherzahlen. Der Antrag soll im Arbeitsausschuss federführend beraten werden.

Bibliotheken II: Auch die FDP fordert in einem Antrag „Sonntagsöffnung für öffentliche Bibliotheken“ (19/23304). So soll in Paragraf 10 des Arbeitszeitgesetzes geregelt werden, dass Arbeitnehmer sonntags nicht nur in wissenschaftlichen Präsenzbibliotheken, sondern prinzipiell in Bibliotheken arbeiten dürfen. Zudem soll die Regierung die personellen und finanziellen Bedingungen dafür schaffen, dass die Bibliotheken in der Trägerschaft des Bundes sonntags geöffnet werden können. Die Liberalen begründen ihren Vorstoß mit der gesamtgesellschaftlichen Funktion öffentlicher Bibliotheken als Vermittler von Kultur, Literatur und Wissen. Auch dieser Antrag soll im Arbeitsausschuss federführend weiterberaten werden.

Finanzen

Einkünfte aus Landwirtschaft: Beraten wird auch ein Antrag der AfD mit dem Titel „Tarifermäßigung bei Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft fortführen“ (19/30417). Die Vorlage soll federführend im Landwirtschaftsausschuss weiterberaten werden. Demnach soll die Bundesregierung sicherstellen, „dass die Tarifglättungsvorschrift des § 32c des Einkommensteuergesetzes über den Veranlagungszeitraum 2022 hinaus für drei weitere Betrachtungszeiträume (2023 bis 2025, 2026 bis 2028 und 2029 bis 2031) zur Anwendung kommt“.

(irs/ste/10.06.2021)

Reden zu diesem Tagesordnungspunkt

Claudia Roth

Claudia Roth

© DBT/Inga Haar

Roth (Augsburg), Claudia

Bundestagsvizepräsidentin

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Dokumente

  • 19/7737 - Antrag: Sonntagsöffnungszeiten von Öffentlichen Bibliotheken ermöglichen
    PDF | 145 KB — Status: 13.02.2019
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  • 19/23304 - Antrag: Sonntagsöffnung für öffentliche Bibliotheken
    PDF | 241 KB — Status: 13.10.2020
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  • 19/24689 - Antrag: Diskriminierung von Migrantenorganisationen im Vereinsrecht beenden
    PDF | 250 KB — Status: 25.11.2020
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  • 19/27876 - Antrag: Koordinierte Rückführung deutscher Staatsbürgerinnen und Staatsbürger aus den ehemaligen IS-Gebieten gewährleisten
    PDF | 251 KB — Status: 24.03.2021
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  • 19/28824 - Antrag: NS-Euthanasie-Morde und Zwangssterilisation - Nachgeschichte erforschen
    PDF | 337 KB — Status: 21.04.2021
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  • 19/28905 - Antrag: Verbraucherrechte in der Berufsunfähigkeitsversicherung stärken
    PDF | 242 KB — Status: 22.04.2021
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  • 19/29214 - Antrag: Nationale Reserven für kritische Materialien, wie Seltene Erden, anlegen
    PDF | 274 KB — Status: 03.05.2021
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • 19/29315 - Antrag: Klimaschutz braucht Menschenrechte - Menschenrechte brauchen Klimaschutz
    PDF | 281 KB — Status: 05.05.2021
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  • 19/29788 - Gesetzentwurf: Entwurf eines Gesetzes zur Einschränkung der Privatisierung öffentlicher Infrastrukturen im Bereich der Bundesfernstraßen (Bundesfernstraßenprivatisierungseinschränkungsgesetz - BFStrPrivEinschG)
    PDF | 335 KB — Status: 19.05.2021
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  • 19/30346 - Antrag: Öffentliches Leben ermöglichen - Den Sommer 2021 nutzen
    PDF | 258 KB — Status: 07.06.2021
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  • 19/30350 - Antrag: 10-Punkte-Konjunkturprogramm zum Nulltarif - Vorschläge des Nationalen Normenkontrollrats zum Bürokratieabbau umsetzen
    PDF | 275 KB — Status: 07.06.2021
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  • 19/30384 - Antrag: Änderung der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages hier: Bürgerplenarverfahren
    PDF | 256 KB — Status: 08.06.2021
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  • 19/30389 - Antrag: Menschenrechten auch im Zuge von Sportgroßveranstaltungen Geltung verschaffen
    PDF | 305 KB — Status: 08.06.2021
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  • 19/30390 - Antrag: Wohneigentum stärken - Weitere Kaufnebenkosten senken
    PDF | 257 KB — Status: 08.06.2021
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  • 19/30391 - Antrag: Maßnahmen für mehr Sicherheit im Straßengüterverkehr
    PDF | 287 KB — Status: 08.06.2021
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  • 19/30392 - Antrag: Förderung des eSports in Deutschland
    PDF | 272 KB — Status: 08.06.2021
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  • 19/30393 - Antrag: Mehr Corona-Impfungen in sozial benachteiligten Stadtteilen und ländlichen Regionen
    PDF | 261 KB — Status: 08.06.2021
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  • 19/30400 - Gesetzentwurf: Entwurf eines Sechsten Gesetzes zur Änderung des Regionalisierungsgesetzes
    PDF | 191 KB — Status: 08.06.2021
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  • 19/30404 - Antrag: Blackout begegnen - Notstromversorgung sicherstellen
    PDF | 281 KB — Status: 09.06.2021
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  • 19/30405 - Antrag: Windindustrie gehört nicht in den Meeresraum - Keine Ausweisung von Vorranggebieten für Windindustrie in der Ausschließlichen Wirtschaftszone im Rahmen der Raumordnung vornehmen
    PDF | 301 KB — Status: 09.06.2021
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  • 19/30413 - Antrag: Keine Pflichtmitgliedschaft der Industrie und Handelskammern im Deutschen Industrie- und Handelskammertag - Stattdessen den Deutschen Industrie- und Handelskammertag reformieren
    PDF | 280 KB — Status: 09.06.2021
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  • 19/30414 - Antrag: Mittelvergabe an das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten stoppen - Den Friedensprozess zwischen Israel und den Palästinensern fördern
    PDF | 277 KB — Status: 09.06.2021
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  • 19/30415 - Antrag: Pflegende Eltern unterstützen - Flexibilität der Verhinderungspflege nicht einschränken
    PDF | 246 KB — Status: 09.06.2021
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  • 19/30417 - Antrag: Tarifermäßigung bei Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft fortführen
    PDF | 228 KB — Status: 09.06.2021
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  • 19/30418 - Antrag: Übermittlung der detaillierten, anonymisierten Vorwürfe gegen einzelne Soldaten des Kommandos Spezialkräfte
    PDF | 254 KB — Status: 09.06.2021
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  • 19/30420 - Antrag: Holz für die heimische Bauwirtschaft - Die mittelständische Wirtschaft wirklich schützen
    PDF | 304 KB — Status: 09.06.2021
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  • 19/30422 - Antrag: Aufhebung der Sanktionen gegen Russland - Die deutsche Wirtschaft stärken
    PDF | 318 KB — Status: 09.06.2021
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  • 19/30425 - Antrag: Sofortiger Neustart der deutsch-russischen Beziehungen
    PDF | 262 KB — Status: 09.06.2021
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  • Fundstelle im Plenarprotokoll (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)

Beschluss

  • Überweisung beschlossen

Tagesordnung

Sitzungsverlauf

Herausgeber

Deutscher Bundestag, Online-Dienste

Verkehr

Regionalisierungsmittel für den Nahverkehr erhöht

Der Bundestag hat am Donnerstag, 24. Juni 2021, einen Entwurf von CDU/CSU und SPD für ein sechstes Gesetz zur Änderung des Regionalisierungsgesetzes (19/30400) angenommen. Der Entwurf wurde mit den Stimmen der CDU/CSU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen bei Enthaltung der AfD, FDP und Die Linksfraktion beschlossen. Der Verkehrsausschuss hatte dazu eine Beschlussempfehlung (19/30926), der Haushaltsausschuss einen Bericht gemäß Paragraf 96 der Geschäftsordnung des Bundestages zur Finanzierbarkeit (19/30927) vorgelegt.

Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen

Die Regionalisierungsmittel, mit denen der Bund die Länder bei der Finanzierung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) unterstützt, werden in diesem Jahr um eine Milliarde Euro erhöht. Die zusätzlichen Mittel werden nach dem Schlüssel verteilt, der nach dem vorläufigen Mittelausgleich der Länder untereinander bezüglich der zusätzlichen Regionalisierungsmittel für das Jahr 2020 entstanden ist.

Die Covid-19-Pandemie habe bei den Verkehrsunternehmen im Jahr 2020 zu erheblichen Einnahmenausfällen geführt, „die sich im Jahr 2021 fortsetzen werden“, heißt es in dem Entwurf. Der ÖPNV sei systemrelevant und erfülle unabdingbare Aufgaben der Daseinsvorsorge. Ein kostendeckender Vollbetrieb sei aufgrund sinkender Fahrgastzahlen und der verminderten Fahrgeldeinnahmen durch die Covid-19-Pandemie jedoch überwiegend nicht möglich. Aktuellen Prognosen der Branche zufolge sei für das Jahr 2020 mit Schäden in Höhe von rund 3,3 Milliarden Euro und für das Jahr 2021 in Höhe von rund 3,6 Milliarden Euro zu rechnen, „sodass sich für die Jahre 2020 und 2021 insgesamt ein Schaden in Höhe von bis zu sieben Milliarden Euro ergeben kann“, schreiben die Koalitionsfraktionen.

Der Bund habe den Ländern im Jahr 2020 bereits zusätzliche Regionalisierungsmittel in Höhe von 2,5 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt und wolle die Finanzierung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) auch 2021 unterstützen. Mit den zusätzlich zur Verfügung gestellten Mitteln sollen den Verkehrsunternehmen entstandene finanzielle Nachteile abgefedert werden und zugleich dafür Sorge getragen werden, „dass das ÖPNV-Angebot in Umfang und Qualität aufrechterhalten werden kann“. 

Die erneute Bundeshilfe wird in zwei Tranchen ausgezahlt. „Damit soll gewährleistet werden, dass die Länder ihre zugesagten Finanzierungsbeiträge zeitgerecht erbringen und der Bund nicht – wie im Jahr 2020 geschehen – in eine Vorfinanzierung tritt“, heißt es in dem Gesetzentwurf.

Oppositionsanträge abgelehnt

Darüber hinaus abgelehnt wurde zwei Anträge der FDP-Fraktion mit den Titeln „Für ein modernes und wettbewerbliches Bahnsystem in Europa“ (19/28435) und für bessere „Entschädigungen für Fahrgäste im Eisenbahnverkehr“ (19/9927). Der erste Antrag wurde mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD, Linke und Grünen gegen die Stimmen der FDP bei Enthaltung der AfD zurückgewiesen. Der zweite Antrag fand keine Mehrheit gegen die CDU/CSU, SPD und Grünen bei Zustimmung der AfD und FDP sowie Enthaltung der Linksfraktion. Dem ersten der beiden Anträge lag eine Beschlussempfehlung des Verkehrsausschusses (19/29524) zugrunde, dem zweiten eine Beschlussempfehlung des Rechtsausschusses (19/10756).

Mit der breiten Mehrheit der übrigen Fraktionen direkt abgelehnt wurde ein Antrag der AfD mit dem Titel „Mittelrheintal zeitnah vom Schienengüterverkehr entlasten – Alternativrouten auf europäischer Ebene entwickeln“ (19/9973). Ebenfalls mit breiter Mehrheit abgelehnt wurde ein AfD-Antrag mit dem Titel „Bahninfrastruktur in Deutschland nachhaltig verbessern – Empfehlungen des Bundesrechnungshofes zur Bahninfrastrukturfinanzierung beachten“ (19/11123). Dem Votum zum letztgenannten Antrag lag eine Beschlussempfehlung der Verkehrsausschusses zugrunde (19/15522 Buchstabe a).

Erster Antrag der FDP

Die FDP verlangte in ihrem ersten abgelehnten Antrag mit dem Titel „Für ein modernes und wettbewerbliches Bahnsystem in Europa“ (19/28435) mehr Tempo beim Ausbau der grenzüberschreitenden Schieneninfrastruktur.

Unter anderem forderte sie, weitere Maßnahmen zur Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren auf den Weg zu bringen sowie die von deutscher Seite zugesagten Schienenanbindungen an das internationale Netz fertigzustellen.

Zweiter Antrag der FDP

Die FDP setzte sich in ihrem zweiten abgelehnten Antrag (19/9927) dafür ein, die Entschädigungen für Fahrgäste im Eisenbahnverkehr zu verbessern. Der Bundestag sollte die Bundesregierung auffordern, einen Bericht zum Stand des Gesetzgebungsverfahrens bezüglich einer Novellierung des Verbraucherrechts im Bereich der Fahrgastbeförderung vorzulegen.

Ferner sollte sich die Bundesregierung auf europäischer Ebene dafür einzusetzen, dass Fahrgäste im Eisenbahnverkehr künftig bei Verspätungen am Zielort ab 30 Minuten bis 59 Minuten 25 Prozent, bei Verspätungen zwischen 60 Minuten und 89 Minuten 50 Prozent, bei Verspätungen von 90 Minuten bis zu 119 Minuten 75 Prozent und bei Verspätungen ab 120 Minuten den kompletten Fahrpreis als Entschädigung bekommen. 

Erster Antrag der AfD

Die AfD-Fraktion sprach sich in ihrem ersten abgelehnten Antrag (19/9973) dafür aus, das Mittelrheintal zeitnah vom Schienengüterverkehr zu entlasten und Alternativrouten „auf europäischer Ebene“ zu entwickeln. Die Bundesregierung wurde daher aufgefordert, die Elektrifizierung der Eisenbahnstrecke von Koblenz-Niederlahnstein nach Limburg (3710) erneut zu prüfen, um diese als leistungsfähige Ausweichstrecke zu entwickeln.

Außerdem müsse die Trassenpreisfestsetzung für die durch das Mittelrheintal führenden Strecken 2324 und 2630 des europäischen Korridors 1 dahingehend überprüft werden, dass durch die Trassenbepreisung der Laufweg über das Mittelrheintal nicht gegenüber dem Europäischen Frachtkorridor 2 (RFC 2) (Rotterdam/Antwerpen-Namur-Luxemburg-Metz-Basel) „unnötig subventioniert wird“ und in der Folge Güterverkehre zwischen Nordseehäfen und den Mittelmeerstaaten „geradezu durch das Mittelrheintal gelockt werden“, anstatt den kürzeren Laufweg durch Belgien, Luxemburg und die französische Region Grand Est zu bevorzugen.

Zweiter Antrag der AfD

Die AfD-Fraktion verlangte in ihrem zweiten abgelehnten Antrag (19/11123) von der Bundesregierung, die Empfehlungen des Bundesrechnungshofes (BRH) zur Bahninfrastrukturfinanzierung im Rahmen der zwischen Bund und Bahn geschlossenen Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (LuFV) zu beachten. Die Regierung sollte aufgefordert werden, die vom BRH identifizierten Schwachstellen der Bahninfrastrukturfinanzierung „umgehend zu beseitigen“.

Der Empfehlung des Rechnungshofes, die Beseitigung der bekannten Schwachstellen der LuFV nicht bis zum Jahr 2025 aufzuschieben, sei nachzukommen, hieß es in der Vorlage. Verbesserungen müssten bereits mit der anstehenden LuFV III umgesetzt werden. (hau/mwo/sas/24.06.2021)

Reden zu diesem Tagesordnungspunkt

Dagmar Ziegler

Dagmar Ziegler

© DBT/Inga Haar

Ziegler, Dagmar

Bundestagsvizepräsidentin

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Reinhold Sendker

Reinhold Sendker

© DBT/ Thomas Koehler

Sendker, Reinhold

CDU/CSU

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Wolfgang Wiehle

Wolfgang Wiehle

© Wolfgang Wiehle

Wiehle, Wolfgang

AfD

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Dagmar Ziegler

Dagmar Ziegler

© DBT/Inga Haar

Ziegler, Dagmar

Bundestagsvizepräsidentin

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Andreas Wagner

Andreas Wagner

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Wagner, Andreas

Die Linke

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Dagmar Ziegler

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Ziegler, Dagmar

Bundestagsvizepräsidentin

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Dokumente

  • 19/9927 - Antrag: Entschädigungen für Fahrgäste im Eisenbahnverkehr verbessern
    PDF | 147 KB — Status: 07.05.2019
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  • 19/9973 - Antrag: Mittelrheintal zeitnah vom Schienengüterverkehr entlasten - Alternativrouten auf europäischer Ebene entwickeln
    PDF | 140 KB — Status: 08.05.2019
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  • 19/10756 - Beschlussempfehlung und Bericht: zu dem Antrag der Abgeordneten Torsten Herbst, Roman Müller-Böhm, Stephan Thomae, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP - Drucksache 19/9927 - Entschädigungen für Fahrgäste im Eisenbahnverkehr verbessern
    PDF | 169 KB — Status: 06.06.2019
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  • 19/11123 - Antrag: Bahninfrastruktur in Deutschland nachhaltig verbessern - Empfehlungen des Bundesrechnungshofes zur Bahninfrastrukturfinanzierung beachten
    PDF | 193 KB — Status: 25.06.2019
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  • 19/15522 - Beschlussempfehlung und Bericht: a) zu dem Antrag der Abgeordneten Wolfgang Wiehle, Dr. Dirk Spaniel, Matthias Büttner, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD - Drucksache 19/11123 - Bahninfrastruktur in Deutschland nachhaltig verbessern - Empfehlungen des Bundesrechnungshofes zur Bahninfrastrukturfinanzierung beachten b) zu dem Antrag der Abgeordneten Torsten Herbst, Frank Sitta, Dr. Christian Jung, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP - Drucksache 19/11110 - Qualität des Schienennetzes effektiv verbessern - Ausgabe von Steuermitteln besser kontrollieren c) zu dem Antrag der Abgeordneten Matthias Gastel, Sven-Christian Kindler, Stefan Gelbhaar, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN - Drucksache 19/10638 - Gute Schienenwege braucht das Land - Erhaltung des Schienennetzes bedarfsgerecht finanzieren
    PDF | 360 KB — Status: 27.11.2019
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  • 19/28435 - Antrag: Für ein modernes und wettbewerbliches Bahnsystem in Europa
    PDF | 240 KB — Status: 13.04.2021
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  • 19/29524 - Beschlussempfehlung und Bericht: zu dem Antrag der Abgeordneten Torsten Herbst, Frank Sitta, Dr. Christian Jung, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP - Drucksache 19/28435 - Für ein modernes und wettbewerbliches Bahnsystem in Europa
    PDF | 258 KB — Status: 10.05.2021
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  • 19/30400 - Gesetzentwurf: Entwurf eines Sechsten Gesetzes zur Änderung des Regionalisierungsgesetzes
    PDF | 191 KB — Status: 08.06.2021
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  • 19/30926 - Beschlussempfehlung und Bericht: zu dem Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD - Drucksache 19/30400 - Entwurf eines Sechsten Gesetzes zur Änderung des Regionalisierungsgesetzes
    PDF | 266 KB — Status: 22.06.2021
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  • 19/30927 - Bericht: gemäß § 96 der Geschäftsordnung zu dem Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD - Drucksachen 19/30400, 19/30926 - Entwurf eines Sechsten Gesetzes zur Änderung des Regionalisierungsgesetzes
    PDF | 251 KB — Status: 22.06.2021
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  • Fundstelle im Plenarprotokoll (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)

Beschluss

  • Gesetzentwurf 19/30400 (Beschlussempfehlung 19/30926: Gesetzentwurf annehmen) angenommen
  • Beschlussempfehlung 19/29542 (Antrag 19/28435 ablehnen) angenommen
  • Beschlussempfehlung 19/10756 (Antrag 19/9927 ablehnen) angenommen
  • Antrag 19/9973 abgelehnt
  • Beschlussempfehlung 19/15522 Buchstabe a (Antrag 19/11123 ablehnen) angenommen

Tagesordnung

Sitzungsverlauf

Herausgeber

Deutscher Bundestag, Online-Dienste

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https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2021/kw25-de-regionalisierungsgesetz-846990

Stand: 30.08.2025