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Umwelt

Klimaschutz und Nach­haltigkeit als gemein­same Aufgabe

Der Bundestag hat sich am Donnerstag, 17. September 2020, im Rahmen einer breiten Debatte anlässlich des Klimaschutzberichts 2019 der Bundesregierung (19/22180) mit insgesamt 22 Anträgen zum Schutz von Klima, Umwelt und natürlicher Lebensgrundlagen befasst. Wie in dem 2019 eingeführten Bundes-Klimaschutzgesetz beschlossen, führt der Bundestag eine jährliche Plenarwoche „Nachhaltigkeit und Klima“ durch, um die Kontrollaufgabe des Parlaments gegenüber der Bundesregierung in der Klima- und Nachhaltigkeitspolitik zu stärken.

Im Anschluss an die Debatte stimmten die Abgeordneten mit der Mehrheit der Koalitionsfraktionen und gegen die Stimmen der Opposition schließlich einer Vorlage von CDU/CSU und SPD mit dem Titel „Klima und Umwelt nachhaltig schützen“ (19/22506) zu. Die Fraktionen setzen sich darin für eine Verschärfung des EU-Klimaziels für 2030 ein. Der Klimaschutzbericht selbst wurde an den federführenden Umweltausschuss überwiesen. Die insgesamt neun Oppositionsanträge, die zur Abstimmung standen, fanden allesamt keine Mehrheit.

Schulze: Nachhaltigkeit keine Frage des Geldbeutels

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) betonte in der Debatte, Nachhaltigkeit beweise sich erst dann, wenn es wirklich konkret werde und bedeute, viele tausend kleine und große Schritte zu gehen. Innerhalb eines Jahres haben sich die Bedingungen der Klimapolitik durch das Klimaschutzgesetz radikal verändert. „Wichtig ist, dass Nachhaltigkeit keine Frage des Geldbeutels ist“, sagte Schulz weiter. Der European Green Deal sei dabei die Zukunftsstrategie für Europa.

Es gebe ein Europäisches Parlament, das auf deutlich mehr Klimaschutz dringe – ähnlich wie viele Jugendliche weltweit. „Wir können es uns zutrauen, in der Europäischen Union den nächsten Schritt zu gehen“, sagte Schulze und plädierte dafür, das Klimaschutzziel auf mindestens 55 Prozent anzuheben.

Unterstützung dafür kam von Carsten Träger (SPD): Er betonte, das Klimaschutzgesetz sei eine „richtig gute Sache“ gewesen, denn darin werde Vieles zusammen gedacht. Mit der Nachhaltigkeitswoche werde nun jedes Jahr diskutiert, ob der Weg hin zur Treibhausgasneutralität schnell genug gegangen werde.

AfD kritisiert „Vernichtung von Arbeitsplätzen“

Für die AfD-Fraktion übte Marc Bernhard scharfe Kritik: Dass Deutschland glaube, das Klima „im Alleingang“ retten zu können, würden Familien teuer bezahlen. Dabei habe sich der CO2-Ausstoß in Deutschland „praktisch nicht verändert“, sagte er. Der einzige Effekt der Politik der Bundesregierung sei die Vernichtung von Arbeitsplätzen, etwa in der Automobilindustrie. Doch seien Batterien in Autos „die schmutzigste Antriebsart überhaupt“.

Der deutsche Anteil am menschengemachten CO2 betrage zudem nur 1,8 Prozent, wohingegen der CO2-Ausstoß von Schwellen- und Entwicklungsländern unbegrenzt sei, sagte der AfD-Politiker.

CDU/CSU: Wider die Skandalisierung

Gitta Connemann (CDU/CSU) betonte, immer mehr Menschen hätten das Gefühl, dass Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt nicht mehr zusammenpassten. Dies liege auch an der Skandalisierung: „Wir leben in einer Welt, in der sich Ideologie auszahlt. Wer nicht skandalisiert, hat kaum Einfluss“, sagte sie. Nachhaltigkeit sei jedoch eine Gemeinschaftsaufgabe des Staates, der Bürger und der Wirtschaft. Mehr gehört werden müssten echte Fachleute für natürliche Lebensgrundlage, wie etwa Landwirte, Waldbauern, Gärtner, Winzer oder Fischer.

Jeder Hektar Wald binde acht Tonnen CO2 pro Jahr und liefere den „bedeutendsten nachwachsenden Rohstoff in Deutschland: regionales Holz“, sagte die Christdemokratin. 

FDP sieht Chancen im chemischen Recycling

Dass Verzichts- und Verbotsideologien nicht die nötigen Antworten geben, stellte Umweltpolitikerin Judith Skudelny (FDP) heraus. Chancen bieten könne etwa das chemische Recycling. Doch da versage die Bundesregierung, kritisierte sie. Es brauche insgesamt mehr Innovation und Kreativität. Im Bereich der Mobilität gebe es nichts Nachhaltigeres, als bestehende Fahrzeuge mit synthetischen Kraftstoffen weiter zu nutzen.

In der Pandemie habe sich gezeigt, dass etwa Diesel-Fahrverbote „nicht zur Luftreinhaltung der Innenstädte beigetragen haben“, sagte Skudelny. Diese müssten unmittelbar beendet werden.

Linke: Verdopplung der Kapazität im ÖPNV

Dr. Gesine Lötzsch (Die Linke) forderte verbindliche Ziele, um eine Klimakatastrophe zu verhindern. Die Bundesregierung habe nicht nur die junge Generation enttäuscht, sondern auch Menschen, „die jeden Cent dreimal umdrehen müssen“, sagte Lötzsch. Niemand dürfe Klimapolitik als Bedrohung erleben, so wie etwa Mieter.

Auch die Menschen, die vom Auto auf den öffentlichen Nahverkehr umsteigen wollten, seien enttäuscht worden. Sie forderte eine Verdopplung der Kapazität im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bis 2030.

Grüne rügen Wirtschaftsminister Altmaier

Für Bündnis 90/Die Grünen übte Sylvia Kotting-Uhl deutliche Kritik in Richtung von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU): „Überall da, wo Sie etwas Starkes tun könnten, ducken Sie sich weg“, sagte die Vorsitzendes des Umweltausschusses. Auch was die Arbeitsplätze in der Windindustrie angehe, habe Altmaier versagt.

Die Corona-Pandemie habe zudem gezeigt, wie alle Politikfelder zusammenhängen, sagte Kotting-Uhl weiter: Es brauche resilientere Städte mit einer anderen Mobilität und eine andere Landwirtschaft. Ein wirksamer CO2-Preis habe zudem einen „doppelten Benefit“, da die Einnahmen pro Kopf an die Bevölkerung zurückgegeben werden könnten.

AfD-Anträge in erster Lesung

Auf der Tagesordnung standen sechs Anträge der AfD-Fraktion, die in erster Lesung beraten wurden. Sie tragen die Titel „Statt Klimaschutz Wohlstand und Umweltschutz ermöglichen – Engagement für den ,Green Deal' der Europäischen Union und damit verbundene Kampagnen beenden“ (19/22458), „Stromkunden entlasten – Erneuerbare Energien-Gesetz gerade in der Covid-19-Wirtschaftskrise abschaffen“ (19/22451), „Keine Nachfolgeförderung für alte EEG-Anlagen“ (19/22427), „Naturschutzfachliche Bewertung des Einflusses von Windenergieanlagen auf den Insektenschwund“ (19/22455) sowie „Mensch und Umwelt schützen – Entprivilegierung von Windenergieanlagen (Windkrafträder stärker überprüfen)“ (19/22448) und „Für den schnellen und echten Ausstieg aus der Pariser Klimaübereinkunft vom Dezember 2015“ (19/22450).

Während der erste, vierte und sechste Antrag zur federführenden Beratung in den Umweltausschuss überwiesen wurde, gingen der zweite, dritte und fünfte AfD-Antrag an den federführenden Wirtschaftsausschuss. 

Weitere AfD-Anträge abgelehnt

Mit den Stimmen aller übrigen Fraktionen abgelehnt wurden darüber hinaus zwei Anträge der AfD, mit denen sich die Fraktion zum einen für eine Abschaffung des Treibhausgas-Emissionshandels gerade in der Covid-19-Wirtschaftskrise (19/20075) zum anderen für die Messung von Schallemissionen durch Windindustrieanlagen (19/20121) stark macht. 

Zur Abstimmung lagen Beschlussempfehlungen des Umweltausschusses vor (19/22606, 19/225959)..

FDP und Linke mit neuen Anträgen

Neu auf der Tagesordnung standen auch Anträge der FDP mit dem Titel „Mit Innovationen zu nachhaltigen Lebensgrundlagen“ (19/22484) und der Fraktion Die Linke mit dem Titel „Kein öffentliches Geld für klimaschädliche Energie und Atomkraft“ (19/22348). 

Der FDP-Antrag soll nun federführend im Umweltausschuss, der Antrag der Linken im Wirtschaftsausschuss beraten werden.

Keine Mehrheit für weitere FDP-Vorlage

Abgelehnt mit den Stimmen der Koalition, der Linken und von Bündnis 90/Die Grünen wurde im Anschluss an die Aussprache zudem ein Antrag der FDP mit dem Titel „Saubere Luft durch wirksame und verhältnismäßige Maßnahmen gewährleisten“ (19/20056). Die Abstimmung geschah auf der Grundlage einer Beschlussempfehlung des Umweltausschusses (19/22598). 

Grünen-Anträge überwiesen

Ebenfalls erstmals beraten wurden auch vier Anträge der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Hierbei handelt es sich zunächst um den Antrag „Klimaresilienz der Städte durch mehr Natur und Freiräume erhöhen“ (19/21531), der im Bauausschuss weiterberaten werden soll. Der Antrag für ein „Nothilfeprogramm zum Schutz von Biodiversität in Deutschland und EU“ (19/13550) soll im federführenden Umweltausschuss erörtert werden.

Ein dritter Antrag mit dem Titel „Beitrag der Bundeswehr im Einsatz gegen die Klimakrise stärken – CO2-Ausstoß der Streitkräfte konsequent erfassen und reduzieren“ (19/20787) wurde in den federführenden Verteidigungsausschuss überwiesen. Und der Antrag „Klimaanpassungsstrategien im Tourismus fördern“ (19/16062) soll im Tourismusausschuss federführend beraten werden.

Sechs weitere Grünen-Anträge abgelehnt

Der Bundestag lehnte zudem sechs weitere Anträge der Grünen ab: Dazu gehörten zunächst ein Antrag zur Weiternutzung von „grünem“ Strom aus ersten EEG-Anlagen (19/19140) sowie für ein Verbot von Fracking und Erdgasbohrungen in Schutzgebieten (19/4859). Zu den Vorlagen hatte der Wirtschaftsausschuss Beschlussempfehlungen vorgelegt (19/19783; 19/14508).

Abgelehnt wurde auch der Antrag auf Umsetzung der „Strategie für saubere und gesunde Luft“ (19/8985), zu dem eine Beschlussempfehlung des Ausschusses Umweltausschusses vorlag (19/17230), sowie die Anträge „Atomkraft und Klimaschutz“ (19/18679) und „Tschernobyl und Fukushima nicht vergessen – Der Atomausstieg braucht Konsequenz in Deutschland und Engagement weltweit“ (19/18678). Dazu gab es ebenfalls Beschlussempfehlungen des Umweltausschusses (19/22611 Buchstabe c und d). Schließlich fand auch der Antrag „Pestizide jetzt wirksam reduzieren“ (19/835) keine Mehrheit. Hierzu lag eine Beschlussempfehlung des Landwirtschaftsausschusses vor (19/1933). Nur die Fraktion Die Linke stimmten den Grünen-Anträgen teilweise zu oder enthielt sich. Die übrigen Fraktionen stimmten jeweils mit Nein.

Erster abgelehnter Antrag der AfD

Nach Ansicht der AfD-Fraktion ist ein nennenswerter Einfluss von CO2 auf das Klima der Erde weder erkennbar noch wissenschaftlich reproduzierbar nachgewiesen. Die Abschaffung des Treibhausgas-Emissionshandels und des Brennstoffemissionshandelsgesetzes würde Bürger und Unternehmen entlasten, Kaufkraft freisetzen und den Unternehmen finanzielle Spielräume geben, schreiben die Abgeordneten in ihrem abgelehnten Antrag (19/20075).

Darin sprach sich die Fraktion dafür aus, die wirtschaftlichen Schäden durch die verhängten Maßnahmen zur Eindämmung von Covid-19 zu begrenzen und „wirkungslose beziehungsweise überflüssige Ausgaben einzusparen.“ Das Brennstoffemissionshandelsgesetz und das Treibhausgas-Emissionshandelsgesetz sollten daher „schnellstmöglich vollständig und ersatzlos“ gestrichen werden sowie die Umsetzung aller entsprechenden EU-Verordnungen und Richtlinien sofort beendet werden, fordert die Fraktion.

Zweiter abgelehnter Antrag der AfD

Die AfD-Fraktion setzte sich dafür ein, die Auflagen an die Genehmigung von Windindustrieanlagen zu ändern. Wie die Abgeordneten in einem abgelehnten Antrag (19/20121) erläuterten, sollten bei den Prognoserechnungen zur Schallausbreitung und den Kontrollmessungen nach der Inbetriebnahme alle von Windindustrienanlagen ausgehenden Frequenzen, so auch der Schall im Bereich unter 100 Hertz, Berücksichtigung finden. 

Die Prognoserechnungen zur Schallausbreitung sollten nach Willen der Fraktion zudem „durch Beauftragung Dritter mit Messungen unter Betriebsbedingungen“ validiert werden, heißt es im Antrag weiter. Darüber hinaus sollte die Regierung Studien planen und durchführen, um die Einwirkung von Schall unterhalb von 100 Hertz auf den gesamten Körper des Menschen und insbesondere auf die Hirn- und Herzfunktionen und das endokrine System zu untersuchen.

Abgelehnter Antrag der FDP

Nach Ansicht der FDP, sollte die Bundesregierung feststellen, dass der Corona-Lockdown gezeigt habe, dass Dieselmotoren in Pkw „oftmals nur nachrangigen Einfluss“ auf hohe Werte von Stickstoffoxiden (NOx) und Feinstaubwerte in Innenstädten habe. Fahrverbote seien nur dann zulässig, wenn diese „nachweislich und maßgeblich zur Luftreinhaltung beitragen“, andernfalls seien sie als Eingriff in das Eigentum der Menschen nicht vom Grundgesetz abgedeckt, schreibt die Fraktion im Antrag weiter.

Nach dem Willen der Fraktion müssten Fahrverbote daher dort, wo das Überschreiten der Immissionsgrenzwerte für NOx und Feinstaub nicht zweifelsfrei auf den Pkw-Verkehr zurückzuführen sei wieder aufgehoben werden. Darüber hinaus forderten die Abgeordneten, die während des Corona-Lockdowns gewonnenen Erkenntnisse „der teilweise mangelnden Korrelation zwischen Verkehr und Luftschadstoffen“ wissenschaftlich untersuchen zu lassen.

Erster abgelehnter Antrag der Grünen

Die Zukunft von frühen Solar- und Windkraftanlagen thematisierte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in einem abgelehnten Antrag (19/19140) für Anlagen, die nach 20 Jahren demnächst aus der Förderung fallen. Die Bundesregierung habe es versäumt, rechtzeitig für passende Anschlussregelungen zu sorgen, kritisierten die Abgeordneten. 

Sie forderten, dass die Besitzer von Solardachanlagen, die keine Vergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz mehr erhalten sollen, ihre Anlagen ohne den Einbau neuer Zähler und ohne Meldepflicht weiterbetreiben können.

Zweiter abgelehnter Antrag der Grünen

Ein lückenloses Fracking-Verbot forderte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in ihrem zweiten abgelehnten Antrag (19/4859). Darin verwiesen die Abgeordneten auf erhebliche Risiken für Umwelt und Gesundheit durch die Technik. 

„Dazu gehören unter anderem Verunreinigungen des Bodens und des Grundwassers, seismische Erschütterungen, hoher Flächen- und Wasserverbrauch sowie die ungeklärte Frage der Entsorgung giftigen Rückflusses von Förderflüssigkeiten und Lagerstättenwasser.“ Die Bundesregierung müsse per Gesetz den Einsatz von Fracking ohne Ausnahmen untersagen.

Dritter abgelehnter Antrag der Grünen

Mit schärferen Grenzwerten und ambitionierteren Minderungszielen für Luftschadstoffe wollte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen die Luftqualität in Deutschland verbessern. Von einer sauberen Luft sei Deutschland noch weit entfernt, schreibt die Fraktion in einem Antrag (19/8985) mit Verweis auf die in der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung formulierten Ziele. Die Weltgesundheitsorganisationen (WHO) stufe „Luftschadstoffe als weltweit wichtigsten umweltbedingten Risikofaktor für die menschliche Gesundheit ein“, begründete die Fraktion ihre Vorschläge. 

Konkret schlugen die Grünen in dem abgelehnten Antrag vor, den Grenzwertempfehlungen der WHO eins zu eins zu folgen und die 39. Bundesimmissionsschutzverordnung daran anzupassen. Demnach sollten unter anderem die Jahresgrenzwerte für Feinstaub (PM10 und PM2,5) und der Tagesgrenzwert für Schwefeldioxid deutlich verschärft werden.

Vierter abgelehnter Antrag der Grünen

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen forderte den Bundestag in einem weiteren abgelehnten Antrag (19/18679) auf, sich einer versuchten Renaissance der Atomkraft „mit allen zur Verfügung stehenden guten Argumenten“ entgegenzustellen und den europäischen und weltweiten Atomausstieg voranzubringen.

Dafür sollte auch die EU-Ratspräsidentschaft Deutschlands in der zweiten Jahreshälfte 2020 genutzt werden. 

Fünfter abgelehnter Antrag der Grünen

In einem weiteren Antrag zum Atomausstieg (19/18678) wollten die Abgeordneten erreichen, den durch Atomunfälle betroffenen Menschen und Ländern weiterhin „Hilfe und Unterstützung zur Minderung der gesundheitlichen, ökologischen und wirtschaftlichen Folgen“ zu gewähren.

Laut Antrag sollte die Bundesregierung den Atomausstieg in Deutschland ernsthaft und sicher vollenden und sich in Bezug auf grenznahe Atomkraftwerke rund um Deutschland mit besonderem Nachdruck für eine Reduktion des Atomrisikos einsetzen, schreibt die Fraktion weiter.

Sechster abgelehnter Antrag der Grünen

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen kritisierte den seit Jahren auf einem hohen Niveau verharrenden Einsatz von chemisch-synthetischen Pestiziden mit „drastischen“ Auswirkungen auf die Biodiversität, die Umwelt und die Gesundheit. Um den Einsatz von Pestiziden deutlich zu reduzieren, brauche es ein Pestizidreduktionsprogramm, in dem quantitative Reduktionsziele vorgegeben und alle Maßnahmen gebündelt werden sollen.

In ihrem Antrag (19/835) forderten die Grünen bereits vor einiger Zeit von der Bundesregierung bis Ende des Jahres 2018 den Start eines entsprechenden Programms. Ziel sollte die Senkung des Pestizideinsatzes um 40 Prozent in den darauffolgenden vier Jahren sein. Der Einsatz besonders problematischer Stoffe wie der Totalherbizide Glyphosat und Glufosinat und der bienengefährdenden Neonicotinoide soll zudem beendet werden. (lbr/eis/sas/ste/17.09.2020)

Reden zu diesem Tagesordnungspunkt

Dr. Wolfgang Schäuble

Dr. Wolfgang Schäuble

© Dr. Wolfgang Schäuble/ Laurence Chaperon

Schäuble, Dr. Wolfgang

Bundestagspräsident

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Svenja Schulze

Svenja Schulze

© Svenja Schulze/ Photothek Meida Lab

Schulze, Svenja

Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

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Marc Bernhard

Marc Bernhard

© Marc Bernhard

Bernhard, Marc

AfD

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Gitta Connemann

Gitta Connemann

© Gitta Connemann / Sebastian Werl

Connemann, Gitta

CDU/CSU

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Judith Skudelny

Judith Skudelny

© FDP Landesverband Baden-Württemberg/ Stephanie Trenz

Skudelny, Judith

FDP

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Gesine Lötzsch

Gesine Lötzsch

© Dr. Gesine Lötzsch/Olaf Kostritz

Lötzsch, Dr. Gesine

Die Linke

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Sylvia Kotting-Uhl

© Sylvia Kotting-Uhl / Stefan Kaminski

Kotting-Uhl, Sylvia

Bündnis 90/Die Grünen

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Carsten Träger

Carsten Träger

© Carsten Träger/ Agentur Photothek Media Lab

Träger, Carsten

SPD

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Karsten Hilse

Karsten Hilse

© Karsten Hilse/ Hagen Schnauss

Hilse, Karsten

AfD

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Marie-Luise Dött

Marie-Luise Dött

© Marie-Luise Dött/ Tobias Koch

Dött, Marie-Luise

CDU/CSU

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Lukas Köhler

Lukas Köhler

© James Zabel

Köhler, Dr. Lukas

FDP

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Rainer Spiering

Rainer Spiering

© SPD-Parteivorstand/ Benno Kraehahn

Spiering, Rainer

SPD

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Julia Klöckner

Julia Klöckner

© Julia Klöckner/ Tobias Koch

Klöckner, Julia

Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft

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Marco Bülow

Marco Bülow

© SPD Parteivorstand / Marco Bülow

Bülow, Marco

fraktionslos

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Dr. Klaus-Peter Schulze

Dr. Klaus-Peter Schulze

© Dr. Klaus-Peter Schulze/ Carsten Handrick

Schulze, Dr. Klaus-Peter

CDU/CSU

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Dr. Anja Weisgerber

Dr. Anja Weisgerber

© Dr. Anja Weisgerber/Tobias Koch

Weisgerber, Dr. Anja

CDU/CSU

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Dr. Wolfgang Schäuble

Dr. Wolfgang Schäuble

© Dr. Wolfgang Schäuble/ Laurence Chaperon

Schäuble, Dr. Wolfgang

Bundestagspräsident

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Dokumente

  • 19/835 - Antrag: Pestizide jetzt wirksam reduzieren
    PDF | 148 KB — Status: 21.02.2018
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  • 19/1933 - Beschlussempfehlung und Bericht: zu dem Antrag der Abgeordneten Harald Ebner, Renate Künast, Friedrich Ostendorff, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN - Drucksache 19/835 - Pestizide jetzt wirksam reduzieren
    PDF | 195 KB — Status: 27.04.2018
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  • 19/4859 - Antrag: Fracking verbieten und keine Erdgasbohrungen in Schutzgebieten zulassen
    PDF | 145 KB — Status: 10.10.2018
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  • 19/8985 - Antrag: Strategie für saubere und gesunde Luft jetzt umsetzen
    PDF | 202 KB — Status: 03.04.2019
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  • 19/13550 - Antrag: Vögel und Insekten schützen - Sofort-Nothilfeprogramm zum Schutz der Biodiversität in Deutschland und der EU umsetzen
    PDF | 308 KB — Status: 25.09.2019
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  • 19/14508 - Beschlussempfehlung und Bericht: zu dem Antrag der Abgeordneten Dr. Julia Verlinden, Dr. Bettina Hoffmann, Annalena Baerbock, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN - Drucksache 19/4859 - Fracking verbieten und keine Erdgasbohrungen in Schutzgebieten zulassen
    PDF | 251 KB — Status: 30.10.2019
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  • 19/16062 - Antrag: Klimaanpassungsstrategien im Tourismus fördern
    PDF | 248 KB — Status: 18.12.2019
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  • 19/17230 - Beschlussempfehlung und Bericht: zu dem Antrag der Abgeordneten Dr. Bettina Hoffmann, Lisa Badum, Sylvia Kotting-Uhl, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN - Drucksache 19/8985 - Strategie für saubere und gesunde Luft jetzt umsetzen
    PDF | 315 KB — Status: 17.02.2020
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  • 19/18678 - Antrag: Tschernobyl und Fukushima nicht vergessen - der Atomausstieg braucht Konsequenz in Deutschland und Engagement weltweit
    PDF | 410 KB — Status: 21.04.2020
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  • 19/18679 - Antrag: Atomkraft und Klimaschutz
    PDF | 301 KB — Status: 21.04.2020
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  • 19/19140 - Antrag: Energiewende weitertragen - Grünen Strom aus ersten EEG-Anlagen weiternutzen
    PDF | 262 KB — Status: 12.05.2020
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  • 19/19783 - Beschlussempfehlung und Bericht: zu dem Antrag der Abgeordneten Dr. Julia Verlinden, Ingrid Nestle, Oliver Krischer, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN - Drucksache 19/19140 - Energiewende weitertragen - Grünen Strom aus ersten EEG-Anlagen weiternutzen
    PDF | 256 KB — Status: 05.06.2020
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  • 19/20056 - Antrag: Saubere Luft durch wirksame und verhältnismäßige Maßnahmen gewährleisten
    PDF | 253 KB — Status: 16.06.2020
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  • 19/20075 - Antrag: Wirtschaft entlasten - Treibhausgas-Emissionshandel gerade in der COVID-19-Wirtschaftskrise abschaffen
    PDF | 247 KB — Status: 17.06.2020
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  • 19/20121 - Antrag: Gesundheitsbeeinträchtigende Schallemissionen umfassend messen - Alle Umweltbelastungen durch Windindustrieanlagen ernst nehmen
    PDF | 270 KB — Status: 17.06.2020
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  • 19/20787 - Antrag: Beitrag der Bundeswehr gegen die Klimakrise stärken - CO2-Ausstoß der Streitkräfte deutlich reduzieren und konsequent erfassen
    PDF | 265 KB — Status: 03.07.2020
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  • 19/21531 - Antrag: Klimaresilienz der Städte durch mehr Natur und Freiräume erhöhen
    PDF | 283 KB — Status: 07.08.2020
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  • 19/22180 - Unterrichtung: Klimaschutzbericht 2019
    PDF | 2 MB — Status: 21.08.2020
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  • 19/22348 - Antrag: Kein öffentliches Geld für klimaschädliche Energien und Atomkraft
    PDF | 247 KB — Status: 11.09.2020
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  • 19/22427 - Antrag: Keine Nachfolgeförderung für alte Anlagen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz
    PDF | 276 KB — Status: 15.09.2020
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  • 19/22448 - Antrag: Mensch und Umwelt schützen - Entprivilegierung von Windenergieanlagen
    PDF | 262 KB — Status: 15.09.2020
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  • 19/22450 - Antrag: Für den schnellen und echten Ausstieg aus der Pariser Klimaübereinkunft vom Dezember 2015
    PDF | 327 KB — Status: 15.09.2020
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  • 19/22451 - Antrag: Stromkunden entlasten - Erneuerbare-Energien-Gesetz gerade in der COVID-19-Wirtschaftskrise abschaffen
    PDF | 274 KB — Status: 15.09.2020
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  • 19/22455 - Antrag: Naturschutzfachliche Bewertung des Einflusses von Windenergieanlagen auf den Insektenschwund
    PDF | 264 KB — Status: 15.09.2020
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  • 19/22458 - Antrag: Statt Klimaschutz Wohlstand und Umweltschutz ermöglichen - Engagement für den Green Deal der Europäischen Union und für damit verbundene Kampagnen beenden
    PDF | 302 KB — Status: 15.09.2020
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  • 19/22484 - Antrag: Mit Innovationen zu nachhaltigen Lebensgrundlagen
    PDF | 301 KB — Status: 15.09.2020
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  • 19/22506 - Antrag: Klima und Umwelt nachhaltig schützen
    PDF | 287 KB — Status: 15.09.2020
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  • 19/22598 - Beschlussempfehlung und Bericht: zu dem Antrag der Abgeordneten Judith Skudelny, Frank Sitta, Grigorios Aggelidis, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP - Drucksache 19/20056 - Saubere Luft durch wirksame und verhältnismäßige Maßnahmen gewährleisten
    PDF | 283 KB — Status: 16.09.2020
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  • 19/22606 - Beschlussempfehlung und Bericht: zu dem Antrag der Abgeordneten Karsten Hilse, Marc Bernhard, Andreas Bleck, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD - Drucksache 19/20075 - Wirtschaft entlasten - Treibhausgas-Emissionshandel gerade in der COVID-19-Wirtschaftskrise abschaffen
    PDF | 262 KB — Status: 16.09.2020
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  • 19/22611 - Beschlussempfehlung und Bericht: a) zu dem Antrag der Abgeordneten Dr. Rainer Kraft, Karsten Hilse, Marc Bernhard, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD - Drucksache 19/17127 - Atommüll-Endlager vermeiden - Hochradioaktive Reststoffe verwerten b) zu dem Antrag der Abgeordneten Hubertus Zdebel, Lorenz Gösta Beutin, Dr. Gesine Lötzsch, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE. - Drucksache 19/8271- Fukushima mahnt - Atomausstieg beschleunigen c) zu dem Antrag der Abgeordneten Sylvia Kotting-Uhl, Lisa Badum, Dr. Bettina Hoffmann, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN - Drucksache 19/18679 - Atomkraft und Klimaschutz d) zu dem Antrag der Abgeordneten Sylvia Kotting-Uhl, Dr. Bettina Hoffmann, Steffi Lemke, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN - Drucksache 19/18678 - Tschernobyl und Fukushima nicht vergessen - Der Atomausstieg braucht Konsequenz in Deutschland und Engagement weltweit
    PDF | 310 KB — Status: 16.09.2020
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  • Fundstelle im Plenarprotokoll (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)

Beschluss

  • Antrag 19/22506 angenommen
  • Überweisung 19/22180, 19/22458, 19/22455, 19/22448, 19/22484, 19/22348, 19/21531, 19/13550, 19/20787, 19/16062, 19/22450, 19/22451, 19/22427 beschlossen
  • Beschlussempfehlung 19/22606 (Antrag 19/20075 ablehnen) angenommen
  • Beschlussempfehlung 19/22595 (Antrag 19/20121 ablehnen) angenommen
  • Beschlussempfehlung 19/22598 (Antrag 19/20056 ablehnen) angenommen
  • Beschlussempfehlung 19/19783 (Antrag 19/19140 ablehnen) angenommen
  • Beschlussempfehlung 19/14508 (Antrag 19/4859 ablehnen) angenommen
  • Beschlussempfehlung 19/17230 (Antrag 19/8985 ablehnen) angenommen
  • Beschlussempfehlung 19/1933 (Antrag 19/835 ablehnen) angenommen
  • Beschlussempfehlung 19/22611 Buchstabe c (Antrag 19/18679 ablehnen) angenommen
  • Beschlussempfehlung 19/22611 Buchstabe d (Antrag 19/18678 ablehnen) angenommen

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Deutscher Bundestag, Online-Dienste

Umwelt

Bundestag lehnt Ausstieg aus Pariser Kli­ma­über­ein­kunft von 2015 ab

Einen Antrag der AfD-Fraktion zum Thema Klimaschutz hat der Bundestag am Mittwoch, 4. November 2020, nach halbstündiger Aussprache mit den Stimmen aller übrigen Fraktionen abgelehnt. Zum Antrag mit dem Titel „Für den schnellen und echten Ausstieg aus der Pariser Klimaübereinkunft vom Dezember 2015“ (19/22450) hatte der Umweltausschuss eine Beschlussempfehlung vorgelegt (19/23256).

Nicht abgestimmt wurde über die beiden AfD-Anträge mit den Titeln „Statt Klimaschutz Wohlstand und Umweltschutz ermöglichen – Engagement für den ,Green Deal‘ der Europäischen Union und für damit verbundene Kampagnen beenden“ (19/22458) und „Unsinnige Zahlungen für Klimaschutzmaßnahmen im Ausland gerade in der Covid-19- Wirtschaftskrise streichen“ (19/22469). Sie wurden von der Tagesordnung abgesetzt.

AfD für „Ausstieg aus dem Pariser Klimaübereinkommen“

Die AfD-Fraktion forderte Deutschlands vollständigen Ausstieg aus dem Pariser Klimaübereinkommen. In ihrem abgelehnten Antrag (19/22450) verlangten die Abgeordneten darüber hinaus unter anderem, „alle nationalen wie internationalen Verpflichtungen, die derzeit in Bezug auf den ,Klimaschutz‘ eingegangen wurden, zu beenden und keine zukünftigen Verpflichtungen mehr einzugehen“.

Zudem sollten „sämtliche Zahlungen, die aus oben angegebenen Verpflichtungen entstanden sind oder noch entstehen werden, vertragskonform“ beendet werden.

Erster abgesetzter Antrag der AfD

Die AfD spricht sich in ihrem ersten abgesetzten Antrag (19/22458) auch gegen den „Green Deal“ der Europäischen Union aus. Unter anderem führt die Fraktion darin aus, dass die Pläne für die Erreichung der Klimaneutralität „eine substanzielle Beeinträchtigung der Umwelt wegen der Förderung flächenintensiver, volatiler Umgebungsenergien und eine enorme Gefahr für Wohlstand, Freiheit und die Versorgungssicherheit Deutschlands“ darstellten.

Die Bundesregierung solle nach Willen der Fraktion aus dem „Green Deal“ aussteigen und alle damit verbundenen Vorhaben einstellen beziehungsweise unterlassen.

Zweiter abgesetzter Antrag der AfD

In ihrem zweiten abgesetzten Antrag (19/22469) fordert die AfD-Fraktion, „alle für den Klimaschutz relevanten Ausgaben im Bundeshaushalt, mit besonderem Blick auf die hierfür an das Ausland getätigten Zahlungen im Einzelplan 16 (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit) vertragskonform, schnellstmöglich und ersatzlos zu streichen“. Die Abgeordneten verweisen darauf, dass es „keinen wissenschaftlichen Beweis für einen maßgeblichen Einfluss auf das Weltklima durch vom Menschen verursachte CO2-Emissionen“ gebe.

In jedem Fall sei jetzt der „Gefahr durch Verarmung und wirtschaftlichen Verfall“ in Folgen der Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie „deutlich höhere Priorität einzuräumen als irgendeiner Klima-Fiktion“, schreibt die Fraktion. (scr/hau/04.11.2020)

Reden zu diesem Tagesordnungspunkt

Claudia Roth

Claudia Roth

© Claudia Roth/ Kristian Schuller

Roth (Augsburg), Claudia

Bundestagsvizepräsidentin

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Nina Scheer

Nina Scheer

© Nina Scheer

Scheer, Dr. Nina

SPD

()
Karsten Hilse

Karsten Hilse

© Karsten Hilse/ Hagen Schnauss

Hilse, Karsten

AfD

()
Dr. Anja Weisgerber

Dr. Anja Weisgerber

© Dr. Anja Weisgerber/Tobias Koch

Weisgerber, Dr. Anja

CDU/CSU

()
Lukas Köhler

Lukas Köhler

© James Zabel

Köhler, Dr. Lukas

FDP

()
Lorenz Gösta Beutin

Lorenz Gösta Beutin

© Lorenz Gösta Beutin / Alexander Klebe

Beutin, Lorenz Gösta

Die Linke

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Lisa Badum

Lisa Badum

© Lisa Badum / René Ruprecht

Badum, Lisa

Bündnis 90/Die Grünen

()
Karsten Möring

Karsten Möring

© DBT/ Thomas Trutschel

Möring, Karsten

CDU/CSU

()
Claudia Roth

Claudia Roth

© Claudia Roth/ Kristian Schuller

Roth (Augsburg), Claudia

Bundestagsvizepräsidentin

()

Dokumente

  • 19/22450 - Antrag: Für den schnellen und echten Ausstieg aus der Pariser Klimaübereinkunft vom Dezember 2015
    PDF | 327 KB — Status: 15.09.2020
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • 19/22458 - Antrag: Statt Klimaschutz Wohlstand und Umweltschutz ermöglichen - Engagement für den Green Deal der Europäischen Union und für damit verbundene Kampagnen beenden
    PDF | 302 KB — Status: 15.09.2020
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • 19/22469 - Antrag: Unsinnige Zahlungen für Klimaschutzmaßnahmen im Ausland gerade in der COVID-19-Wirtschaftskrise streichen
    PDF | 247 KB — Status: 15.09.2020
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • 19/23256 - Beschlussempfehlung und Bericht: a) zu dem Antrag der Abgeordneten Karsten Hilse, Dr. Heiko Wildberg, Dr. Rainer Kraft, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD - Drucksache 19/22450 - Für den schnellen und echten Ausstieg aus der Pariser Klimaübereinkunft vom Dezember 2015 b) zu dem Antrag der Abgeordneten Marc Bernhard, Karsten Hilse, Andreas Bleck, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD - Drucksache 19/22458 - Statt Klimaschutz Wohlstand und Umweltschutz ermöglichen – Engagement für den Green Deal der Europäischen Union und für damit verbundene Kampagnen beenden c) zu dem Antrag der Abgeordneten Karsten Hilse, Marc Bernhard, Andreas Bleck, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD - Drucksache 19/22469 - Unsinnige Zahlungen für Klimaschutzmaßnahmen im Ausland gerade in der COVID-19-Wirtschaftskrise streichen
    PDF | 307 KB — Status: 13.10.2020
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • Fundstelle im Plenarprotokoll (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)

Beschluss

  • Beschlussempfehlung 19/23256 Buchstabe a (Antrag 19/22450 ablehnen) angenommen

Tagesordnung

Sitzungsverlauf

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Deutscher Bundestag, Online-Dienste

Umwelt

Scharfe Kritik an AfD-Anträgen zum Klimaschutz

Die AfD-Fraktion ist mit Anträgen zu Klima- und Umweltthemen im Bundestag auf verlorenem Posten gestanden. Alle anderen Fraktionen votierten am Freitag, 21. Mai 2021, gegen zwei Anträge, mit denen die AfD-Fraktion den Ausstieg aus dem Green Deal der EU (19/22458) und die Beendigung sämtlicher Zahlungen für Klimaschutzmaßnahmen im Ausland (19/22469) gefordert hatte. Ein dritter Antrag (19/29697), der sich gegen den vom Weltwirtschaftsforum ausgerufenen „Great Reset“ (Großer Neustart) der Weltwirtschaft wendet, wurde mit der Mehrheit aller übrigen Fraktionen zur federführenden Beratung in den Wirtschaftsausschuss überwiesen, obwohl die AfD den Umweltausschuss bevorzugt hätte.

AfD: Verstörende Kernbotschaft

Auf die Ankündigung des Weltwirtschaftsforums, einen Sondergipfel zum „Great Reset“ durchzuführen, ging Marc Bernhard (AfD) ein. Die Ankündigung müsse man ernst nehmen, da das Weltwirtschaftsforum eine wichtige Institution sei. „Eine der verstörenden Kernbotschaften“ sei, dass nach den Vorstellungen des Weltwirtschaftsforums künftig alle Produkte zu Dienstleistungen werden sollten, sodass die Menschen nichts mehr besitzen würden.

„Es wird ernsthaft die Besitzlosigkeit als etwas Gutes definiert“, kritisierte Bernhard – dabei mache Eigentum doch die Demokratie aus. Die AfD fordere deshalb Transparenz: Die Bundesregierung solle offenlegen, welche Position sie auf dem Gipfel einnehme werde.

CDU/CSU: Klimawandel ist menschengemacht

Als „bemerkenswert und ein Stück weit traurig“ bezeichnete es Dr. Anja Weisgerber (CDU/CSU), dass der Bundestag darüber diskutieren müsse, ob der Klimawandel menschengemacht sei oder nicht. Einmal mehr leugne die AfD den menschengemachten Klimawandel. Dabei stelle dieser – und nicht der Green Deal der EU – eine enorme „Gefahr für unseren Wohlstand und unsere Freiheit“ dar.

„Sie verschließen die Augen einfach vor der Wissenschaft“, kritisierte Weisgerber in Richtung der AfD-Fraktion. Ohne Klimaschutzmaßnahmen gebe es auch kein Wirtschaftswachstum. Deutschland müsse sich an die Spitze der Bewegung setzen, sonst werde es abgehängt.

FDP: Blanke Ahnungslosigkeit

Die Anträge der AfD-Fraktion zeugten von „völliger, blanker Ahnungslosigkeit, wie Wirtschaftszusammenhänge funktionieren“, kritisierte Dr. Lukas Köhler (FDP). „Es ist ein Trauerspiel, zu sehen, wie Sie mit neuen Chancen umgehen.“

Die AfD lasse außer Acht, dass man mit Klimaschutzmaßnahmen viel Geld verdienen könne. Gerade Deutschland mit seinen weltbesten Ingenieuren, seiner hervorragenden Chemieindustrie und seiner Fähigkeit, Energienetze zu bauen, eröffneten sich weltweit enorme wirtschaftliche Chancen, die es zu nutzen gelte.

SPD: Anträge geprägt von purer Ignoranz

Auch Klaus Mindrup (SPD) warf der AfD-Fraktion vor, ihre Anträge seien „geprägt von purer Ignoranz“. Wer seine Heimat liebe, müsse sich für starken Klimaschutz einsetzen. Mindrup zog eine Parallele zur Corona-Pandemie und sagte in Richtung AfD: „Ein Virus können Sie genauso wenig weglügen wie die Klimakrise.“

Mindrup forderte, sich von der zentralistischen Energieproduktion zu verabschieden und auf eine dezentrale, über das ganze Land verteilte Produktion zu setzen. Dabei sei die „Abschaffung des Bürokratiemonsters EEG-Umlage“ erforderlich. Die Einnahmen aus der CO2-Bepreisung müssten dazu genutzt werden, die Verbraucher von der EEG-Umlage zu entlasten.

Linke: Sozial gerechte Energiewende

Die AfD-Fraktion präsentiere in ihren Anträgen das „Märchen“, mächtige Männer des Weltwirtschaftsforums würden sich den Klimawandel ausdenken, sagte Lorenz Gösta Beutin (Die Linke). Im Bundestag dürften Verschwörungstheorien aber keinen Platz haben. In Wirklichkeit stehe die Menschheit nicht am Anfang der Klimakrise, sondern mittendrin.

Beutin plädierte gegen eine „Energiewende der Konzerne“ und für eine „demokratische und sozial gerechte Energiewende“, bei der die sozialen Bewegungen und die Gewerkschaften mitgenommen würden.

Grüne: Kontroverse mit Wirtschaftsminister Altmaier

„Es ist nicht die Aufgabe des Bundestages, Sektenmanifeste zu kommentieren“, sagte Oliver Krischer (Bündnis 90/Die Grünen) mit Blick auf die AfD-Anträge. Stattdessen griff er Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier an: Dieser erkläre seit über zwei Jahren, er wolle den Umbau der Industrie hin zu Klimaneutralität vorantreiben, schaffe aber den dafür nötigen Förderrahmen nicht. „Das führt zur Deindustrialisierung unseres Landes“, kritisierte Krischer.

Altmaier reagierte mit der Frage, ob es Krischer bekannt sei, dass die Bundesregierung ein Handlungskonzept Stahl verabschiedet habe, das die Erzeugung von grünem Stahl auf Grundlage von Wasserstoff vorsehe. Dafür stünden im Bundeshaushalt 1,25 Milliarden Euro bereit. Krischer entgegnete, laut Thyssenkrupp sei das für den Konzern nicht nutzbar. „Die Krönung vom Ganzen“ sei aber Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, der bei Autos den Einsatz von E-Fuels verlange, während VW-Chef Herbert Diess längst konsequent auf Elektromobilität setze.

Neuer Antrag der AfD

In ihrem neuen, zu überweisenden Antrag mit dem Titel „Einfach frei leben – kein deutsches Engagement für den Großen Umbruch beziehungsweise Great Reset des Weltwirtschaftsforums – Mit Innovation Umwelt und Wohlstand erhalten“ (19/29697) fordert die AfD die Bundesregierung auf, umfassend und transparent über den geplanten sogenannten „Great Reset“ zu unterrichten, den Bundestag im Nachgang zum Weltwirtschaftsforum 2021 über die gegebenenfalls gefassten Beschlüsse (auch informeller Art) und ihre Auswirkungen auf Deutschland zu informieren, den „Großen Neustart“ des Weltwirtschaftsforums beziehungsweise die damit verknüpften Agenden entschieden abzulehnen sowie eine deutsche Beteiligung an damit verbundenen Vorhaben von vorneherein auszuschließen.

Die Fraktion fordert ferner, Technologieoffenheit zu gewährleisten und alle umweltverträglichen und wettbewerbsfähigen Zukunftstechnologien, welche für wirtschaftliches Wachstum und materiellen Wohlstand geeignet sind, in der Forschung zu unterstützen. Auch solle die 10. Bundesimmissionsschutzverordnung novelliert werden, um den Vertrieb paraffinischer Dieselkraftstoffe auch in der Reinform in Deutschland zu ermöglichen. Jegliche Form der CO2-Besteuerung will die AfD beenden und das Atomgesetz so ändern, dass neue kerntechnische Anlagen wieder genehmigungsfähig sind. Schließlich will sie zusätzliche Förderprogramme zur Forschung und Entwicklung neuer Nuklear- und Fusionstechnologien schaffen und damit auch die Teilhabe an entsprechenden Projekten im Ausland ermöglichen.

Abgelehnte AfD-Anträge

Mit den Stimmen aller übrigen Fraktionen lehnte der Bundestag Anträge der AfD mit den Titeln „Statt Klimaschutz Wohlstand und Umweltschutz ermöglichen – Engagement für den ,Green Deal‘ der Europäischen Union und für damit verbundene Kampagnen beenden“ (19/22458) und „Unsinnige Zahlungen für Klimaschutzmaßnahmen im Ausland gerade in der Covid-19- Wirtschaftskrise streichen“ (19/22469) ab. Dazu lagen Beschlussempfehlungen des Umweltausschusses vor (19/23256 Buchstabe b und c).

Die AfD sprach sich in ihrem ersten abgelehnten Antrag (19/22458) gegen den „Green Deal“ der Europäischen Union aus. Unter anderem führte die Fraktion darin aus, dass die Pläne für die Erreichung der Klimaneutralität „eine substanzielle Beeinträchtigung der Umwelt wegen der Förderung flächenintensiver, volatiler Umgebungsenergien und eine enorme Gefahr für Wohlstand, Freiheit und die Versorgungssicherheit Deutschlands“ darstellten. Die Bundesregierung sollte nach dem Willen der Fraktion aus dem „Green Deal“ aussteigen und alle damit verbundenen Vorhaben einstellen beziehungsweise unterlassen.

In ihrem zweiten abgelehnten Antrag (19/22469) forderte die AfD-Fraktion, „alle für den Klimaschutz relevanten Ausgaben im Bundeshaushalt, mit besonderem Blick auf die hierfür an das Ausland getätigten Zahlungen im Einzelplan 16 (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit) vertragskonform, schnellstmöglich und ersatzlos zu streichen“. Die Abgeordneten verwiesen darauf, dass es „keinen wissenschaftlichen Beweis für einen maßgeblichen Einfluss auf das Weltklima durch vom Menschen verursachte CO2-Emissionen“ gebe. In jedem Fall sei jetzt der „Gefahr durch Verarmung und wirtschaftlichen Verfall“ aufgrund der Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie „deutlich höhere Priorität einzuräumen als irgendeiner Klima-Fiktion“, schrieb die Fraktion. (chb/scr/hau/sas/21.05.2021)

Reden zu diesem Tagesordnungspunkt

Dr. Wolfgang Schäuble

Dr. Wolfgang Schäuble

© Dr. Wolfgang Schäuble/ Laurence Chaperon

Schäuble, Dr. Wolfgang

Bundestagspräsident

()
Marc Bernhard

Marc Bernhard

© Marc Bernhard

Bernhard, Marc

AfD

()
Dr. Anja Weisgerber

Dr. Anja Weisgerber

© Dr. Anja Weisgerber/Tobias Koch

Weisgerber, Dr. Anja

CDU/CSU

()
Lukas Köhler

Lukas Köhler

© James Zabel

Köhler, Dr. Lukas

FDP

()
Klaus Mindrup

Klaus Mindrup

© Klaus Mindrup/ Thomas Imo/ photothek

Mindrup, Klaus

SPD

()
Lorenz Gösta Beutin

Lorenz Gösta Beutin

© Lorenz Gösta Beutin / Alexander Klebe

Beutin, Lorenz Gösta

Die Linke

()
Oliver Krischer

Oliver Krischer

© Oliver Krischer

Krischer, Oliver

Bündnis 90/Die Grünen

()
Karsten Möring

Karsten Möring

© DBT/ Thomas Trutschel

Möring, Karsten

CDU/CSU

()
Dr. Rainer Kraft

Dr. Rainer Kraft

© Rainer Kraft/Hagen Schnauss

Kraft, Dr. Rainer

AfD

()
Nina Scheer

Nina Scheer

© Nina Scheer

Scheer, Dr. Nina

SPD

()
Hagen Reinhold

Hagen Reinhold

© DBT / Inga Haar

Reinhold, Hagen

FDP

()
Katharina Dröge

Katharina Dröge

© Katharina Dröge/ Dominik Butzmann

Dröge, Katharina

Bündnis 90/Die Grünen

()
Thomas Lutze

Thomas Lutze

© Thomas Lutze/ Felix Schulz

Lutze, Thomas

Die Linke

()
Peter Stein

Peter Stein

© Peter Stein / Tobias Koch

Stein (Rostock), Peter

CDU/CSU

()
Claudia Roth

Claudia Roth

© Claudia Roth/ Kristian Schuller

Roth (Augsburg), Claudia

Bundestagsvizepräsidentin

()

Dokumente

  • 19/22458 - Antrag: Statt Klimaschutz Wohlstand und Umweltschutz ermöglichen - Engagement für den Green Deal der Europäischen Union und für damit verbundene Kampagnen beenden
    PDF | 302 KB — Status: 15.09.2020
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • 19/22469 - Antrag: Unsinnige Zahlungen für Klimaschutzmaßnahmen im Ausland gerade in der COVID-19-Wirtschaftskrise streichen
    PDF | 247 KB — Status: 15.09.2020
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • 19/23256 - Beschlussempfehlung und Bericht: a) zu dem Antrag der Abgeordneten Karsten Hilse, Dr. Heiko Wildberg, Dr. Rainer Kraft, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD - Drucksache 19/22450 - Für den schnellen und echten Ausstieg aus der Pariser Klimaübereinkunft vom Dezember 2015 b) zu dem Antrag der Abgeordneten Marc Bernhard, Karsten Hilse, Andreas Bleck, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD - Drucksache 19/22458 - Statt Klimaschutz Wohlstand und Umweltschutz ermöglichen – Engagement für den Green Deal der Europäischen Union und für damit verbundene Kampagnen beenden c) zu dem Antrag der Abgeordneten Karsten Hilse, Marc Bernhard, Andreas Bleck, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD - Drucksache 19/22469 - Unsinnige Zahlungen für Klimaschutzmaßnahmen im Ausland gerade in der COVID-19-Wirtschaftskrise streichen
    PDF | 307 KB — Status: 13.10.2020
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • 19/29697 - Antrag: Einfach frei leben - Kein deutsches Engagement für den Großen Umbruch beziehungsweise Great Reset des Weltwirtschaftsforums - Mit Innovationen Umwelt und Wohlstand erhalten
    PDF | 312 KB — Status: 17.05.2021
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • Fundstelle im Plenarprotokoll (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)

Beschluss

  • Überweisung 19/29697 beschlossen
  • Beschlussempfehlung 19/23256 Buchstabe b (Antrag 19/22458 ablehnen) angenommen
  • Beschlussempfehlung 19/23256 Buchstabe c (Antrag 19/22469 ablehnen) angenommen

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https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2021/kw20-de-wohlstand-umweltschutz-840282

Stand: 31.08.2025