• Direkt zum Hauptinhalt springen
  • Direkt zum Hauptmenü springen
  1. Startseite
  2. Dokumente
  3. Texte (2021-2025)
  4. 2021
zurück zu: Texte (2021-2025) ()
  • 2./3. Lesung (Koalition, FDP), 1. Lesung (Linke, Grüne)
  • 2./3.Lesung (Linke)
Gesundheit

Abgeordnete fordern inter­natio­nale Gesund­heits­kooperation

Mit breiter Mehrheit treten die Abgeordneten des Bundestages angesichts der Erfahrungen in der Corona-Krise für eine stärkere internationale Zusammenarbeit in der Gesundheitspolitik ein. In mehreren Anträgen, die am Donnerstag, 28. Mai 2020, auf der Tagesordnung des Parlaments standen, sprechen sich die Fraktionen unter anderem dafür aus, die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu stärken sowie wichtige Medikamente und Impfstoffe global zur Verfügung zu stellen. Nur die AfD-Fraktion äußerte sich kritisch zur Rolle der WHO in der globalen Gesundheitspolitik.

„WHO ausreichend finanzieren“

In der Corona-Krise werde deutlich, dass den großen Herausforderungen nicht mehr nur mit nationalstaatlichen Mitteln begegnet werden könne, heißt es in einem Antrag (19/19491) der Fraktionen von Union und SPD, der mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen gegen die Stimmen von AfD und Linke bei Enthaltung von Grünen und FDP beschlossen wurde. Die wesentlichen Faktoren für ein gesundes Leben würden in einer immer stärker vernetzten und mobilen Welt zunehmend global bestimmt.

Die WHO sei die einzige international legitimierte, normgebende Autorität in Gesundheitsfragen und müsse gestärkt und ausreichend finanziert werden. Die Abgeordneten fordern von der Bundesregierung einen ressortübergreifenden Austausch zum Thema globale Gesundheit. Dies beziehe insbesondere die Bereiche Landwirtschaft, Umwelt, Bildung, Forschung, Außenwirtschaft und Gleichstellung ein. 

Kampf gegen multiresistente Erreger

Die FDP-Fraktion weist in ihrem Antrag (19/19512) darauf hin, dass alle Länder gefährdet seien, unabhängig vom Entwicklungsstatus oder der Stärke des Gesundheitssystems. Die Abgeordneten fordern einen Aktionsplan zur globalen Gesundheitspolitik. Die Entwicklungszusammenarbeit sollte auch das Ziel haben, die Gesundheitssysteme der Schwellen- und Entwicklungsländer zu stärken.

Die Bemühungen im Kampf gegen multiresistente Erreger müssten ausgebaut und das Engagement gegen vernachlässigte und armutsbedingte Tropenkrankheiten verstärkt werden. Der FDP-Antrag fand keine Zustimmung bei den übrigen Fraktionen des Hauses und wurde im Anschluss an die Debatte abgelehnt.

3,5 Milliarden Euro für Entwicklungszusammenarbeit

Die Linksfraktion fordert in einem Antrag (19/19485), ab dem Haushalt 2021 mindestens 0,1 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE), rund 3,5 Milliarden Euro, für gesundheitsbezogene Entwicklungszusammenarbeit einzuplanen. Zudem sollten ab dem Haushalt 2021 mindestens 0,2 Prozent des BNE für die ärmsten Länder vorgesehen werden. Die deutschen Beiträge an die WHO müssten deutlich aufgestockt werden.

Der Einfluss privater Sponsoren, Stiftungen und Unternehmen auf die Herstellung und Verteilung von Impfstoffen und Medikamenten solle beendet werden. An die Stelle sollten öffentlich finanzierte Strukturen treten. 

Gerechte Impfstoffverteilung

Auch die Grünen-Fraktion fordert eine Neuausrichtung der globalen Gesundheitspolitik. Die Pandemie lege schonungslos offen, wie verwundbar und vernetzt die globale Gemeinschaft sei, heißt es in einem Antrag der Fraktion (19/19496). Nach Ansicht der Abgeordneten sollten mindestens 0,1 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE) für die Entwicklungszusammenarbeit im Gesundheitsbereich zur Verfügung gestellt werden.

In Deutschland, Europa und der Welt müsse ein schnellstmöglicher Zugang zu bezahlbaren Generika ermöglicht werden. Lebenswichtige Medikamente wie Antibiotika und Impfstoffe müssten global gerecht und menschenrechtskonform verteilt werden. Die Anträge der Linken und Grünen wurden zur weiteren Beratung in den federführenden Gesundheitsausschuss überwiesen.

CDU/CSU: Krankheiten halten sich nicht an Landesgrenzen

Dr. Georg Kippels (CDU/CSU) sagte, Gesundheit sei aus Sicht der Bevölkerung zumeist ein nationales Thema mit einer selten über die Grenzen hinausreichenden Blickrichtung. Das habe sich mit der Corona-Pandemie geändert. Krankheiten hielten sich nicht an Landesgrenzen. Dies müsse als Auftrag verstanden werden, sich den Herausforderungen zu stellen. Die WHO stehe dabei an der Spitze der Bewegung und arbeite schon seit 1949 an internationalen Gesundheitsstandards. 

Gleichwohl seien die lokalen Gesundheitssysteme das Fundament für die Versorgung, sie müssten leistungsfähig und für jeden erreichbar sein. Schwache Gesundheitssysteme in Entwicklungs- und Schwellenländern seien eine Ursache für den Ausbruch von Pandemien. In der Krise seien alle aufgefordert, die WHO in ihrer koordinierenden Funktion zu stützen.

SPD hält nationale Reflexe für eine Sackgasse

Heike Baehrens (SPD), die den Unterausschuss globale Gesundheit leitet, wies auf die Bedeutung der Gesundheit für die gesamte gesellschaftliche Entwicklung in den Staaten hin. Die globale Gesundheitspolitik sei keine Wohltätigkeitsveranstaltung, vielmehr zahlten sich Investitionen in Gesundheit vielfach aus.

Wenn Menschen Zugang hätten zu einer guten Gesundheitsversorgung, sei das der wirksamste Impuls für gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung. Baehrens sprach sich nachdrücklich für den Erhalt des multilateralen Engagements aus und betonte in Anspielung auf die USA: „Nationale Reflexe führen in die Sackgasse.“ Es müsse alles getan werden, um die WHO in ihrer Führungsfunktion zu stärken. Ein Impfstoff gegen das Coronavirus müsse zum globalen öffentlichen Gut werden und allen Menschen zur Verfügung stehen. Es gehe jetzt darum, über Grenzen hinweg füreinander einzustehen.

FDP: Paradigmenwechsel in der globalen Gesundheitspolitik

Prof. Dr. Andrew Ullmann (FDP) forderte einen Paradigmenwechsel in der globalen Gesundheitspolitik. „Gesundheit ist das kostbarstes Gut der Welt.“ Bei guter Gesundheit sei alles möglich, Potenziale könnten ausgeschöpft werden, die von Menschen und die der Wirtschaft. Gesundheit sei auch die Grundlage zur Beendigung von Armut.

Kein Land könne die aktuelle Pandemie im Alleingang bewältigen, die Infektion müsse auf der ganzen Welt bekämpft werden. Nötig seien starke und widerstandsfähige Gesundheitssysteme, in die mehr investiert werden müsse. Die Investition lohne sich, denn Gesundheit sei die Grundlage für Sicherheit, Stabilität und Entwicklung. Ullmann forderte: „Holen wir die Weltgesundheit aus dem Krankenhaus.“

Linke: Viele Menschen ohne Zugang zu Medikamenten

Nach Ansicht von Eva-Maria Schreiber (Die Linke) muss die Pandemie ein Weckruf zur Stärkung der WHO sein. Dieser Weckruf scheine von den meisten Staaten auch gehört worden sein. Von Deutschland forderte sie höhere Beiträge zur WHO und eine Umverteilung von Geldern aus dem Verteidigungsetat in die Gesundheitsvorsorge.

Es sei ein Skandal, „dass für den Tod mehr Geld zur Verfügung steht als für Leben und Gesundheit“. Schreiber sagte, sie wolle das Engagement privater Finanziers für die globale Gesundheit nicht verteufeln, allerdings müssten die Staaten über die Gesundheitspolitik entscheiden und „nicht einzelne Milliardäre“. Sie wies darauf hin, dass nach wie vor viele Menschen ohne Zugang zu Medikamenten und Impfstoffen seien und forderte: „Alle Länder brauchen funktionierende öffentliche Gesundheitssysteme.“ Als positives Beispiel nannte sie Kuba, wo die Lebenserwartung höher sei als in den USA.  

Grüne: Gesundheitsthema nicht isoliert betrachten

Auch Ottmar von Holtz (Bündnis 90/Die Grünen) kritisierte Versäumnisse in der globalen Gesundheitspolitik und forderte einen gerechten Zugang zu hochwertigen und bezahlbaren Medikamenten und Impfstoffen in allen Ländern. Zwar stehe derzeit die Eindämmung der Pandemie im Vordergrund, darüber dürfe aber nicht vergessen werden, worum es eigentlich gehe: die Abwärtsspirale in armen Ländern zu unterbrechen.

Der unzureichende Zugang zur Gesundheitsversorgung führe zu noch mehr Armut. Nach Ansicht von von Holtz kann das Gesundheitsthema nicht isoliert betrachtet werden, es stehe im Zusammenhang etwa mit Tierhaltung, Lebensräumen, dreckiger Luft, Wasser, sanitären Einrichtungen, Bildung und Aufklärung, dies alles wirke auf die Gesundheit der Menschen ein. Die WHO, die als Dreh- und Angelpunkt die Koordinierung übernehmen müsse, sei massiv unterfinanziert. Internationale Politik sei keine Spielweise, es gehe um Menschenleben.

AfD sieht Versagen der WHO während Corona

Die AfD-Fraktion stellte die nationale Gesundheitspolitik in der Corona-Krise ebenso infrage wie die Rolle der WHO auf globaler Ebene. Ulrich Oehme (AfD) kritisierte den Antrag der Koalitionsfraktionen als „Wischiwaschi“ und rügte, Deutsches Steuergeld werde ausgeschüttet, ohne zu wissen, ob es sinnvoll eingesetzt werde.

Die WHO habe in der Corona-Krise versagt und sich als inkompetent erwiesen. So hätte die WHO viel früher handeln müssen, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Die WHO sei das Geld nicht wert, das sie bekommen habe. Die nationalen Regierungen hätten früher Einreiseverbote verhängen müssen. „Wir können nur froh sein, dass Sars-Cov-2 nicht so tödlich ist wie die Pest im Mittelalter.“ (pk/28.05.2020)

Reden zu diesem Tagesordnungspunkt

Dr. Wolfgang Schäuble

Dr. Wolfgang Schäuble

© Dr. Wolfgang Schäuble/ Laurence Chaperon

Schäuble, Dr. Wolfgang

Bundestagspräsident

()
Dr. Georg Kippels

Dr. Georg Kippels

© Dr. Georg Kippels/ Tobias Koch

Kippels, Dr. Georg

CDU/CSU

()
Ulrich Oehme

Ulrich Oehme

© Ulrich Oehme/ Anja Stewig Penig

Oehme, Ulrich

AfD

()
Heike Baehrens

Heike Baehrens

© Photothek

Baehrens, Heike

SPD

()
Andrew Ullmann

Andrew Ullmann

© Andrew Ullmann/ Brian Rauschert

Ullmann, Prof. Dr. Andrew

FDP

()
Eva-Maria Schreiber

Eva-Maria Schreiber

© DBT/Inga Haar

Schreiber, Eva-Maria

Die Linke

()
Ottmar von Holtz

Ottmar von Holtz

© DBT/ Inga Haar

Holtz, Ottmar von

Bündnis 90/Die Grünen

()
Hermann Gröhe

Hermann Gröhe

© Bundesministerium für Gesundheit/ Jochen Zick

Gröhe, Hermann

CDU/CSU

()
Paul Viktor Podolay

Paul Viktor Podolay

© Paul V. Podolay

Podolay, Paul Viktor

AfD

()
Karamba Diaby

Karamba Diaby

© Deutscher Bundestag / Stella von Saldern

Diaby, Dr. Karamba

SPD

()
Jens Beeck

Jens Beeck

© DBT/ Inga Haar

Beeck, Jens

FDP

()
Rudolf Henke

Rudolf Henke

© Deutscher Bundestag / Stella von Saldern

Henke, Rudolf

CDU/CSU

()
Claudia Moll

Claudia Moll

© Claudia Moll / Maurice Weiss

Moll, Claudia

SPD

()
Stephan Pilsinger

Dr. med. Stephan Pilsinger

© Stephan Pilsinger/ Christian Kaufmann

Pilsinger, Stephan

CDU/CSU

()
Dr. Wolfgang Schäuble

Dr. Wolfgang Schäuble

© Dr. Wolfgang Schäuble/ Laurence Chaperon

Schäuble, Dr. Wolfgang

Bundestagspräsident

()

Dokumente

  • 19/19485 - Antrag: Globale Gesundheitsfinanzierung vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie
    PDF | 291 KB — Status: 26.05.2020
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • 19/19491 - Antrag: Engagement für die Globale Gesundheit ausbauen - Deutschlands Verantwortung in allen Politikfeldern wahrnehmen
    PDF | 325 KB — Status: 26.05.2020
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • 19/19496 - Antrag: Globale Gesundheit - Gesundheitssysteme und Grundversorgung nicht vernachlässigen
    PDF | 343 KB — Status: 26.05.2020
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • 19/19512 - Antrag: Deutschlands Rolle in der Globalen Gesundheit stärken
    PDF | 295 KB — Status: 26.05.2020
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • Fundstelle im Plenarprotokoll (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)

Beschluss

  • Antrag 19/19491 angenommen
  • Überweisung 19/19485 und 19/19496 beschlossen
  • Antrag 19/19512 abgelehnt

Tagesordnung

Sitzungsverlauf

Weitere Informationen

  • Gebärdensprachvideo (mit UT) (Video)

Herausgeber

Deutscher Bundestag, Online-Dienste

Wirtschaftliche Zusammenarbeit

Wie der Kampf gegen die Pandemie weltweit geführt werden kann

Der weltweite Kampf gegen die Corona-Pandemie stand im Mittelpunkt einer Bundestagsdebatte am Donnerstag, 25. Februar 2021. Dazu hatte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen einen Antrag mit dem Titel „Die globale Covid-19-Bekämpfung organisieren und unterstützen“ (19/26887) vorgelegt, der im Anschluss an die einstündige Debatte zur weiteren Beratung an die Ausschüsse unter Federführung des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung überwiesen wurde. An den federführenden Gesundheitsausschuss überwies der Bundestag einen Antrag der FDP-Fraktion mit dem Titel „Wirksame Pandemieprävention durch One Health“ (19/26849).

Grüne: Länder des globalen Südens nicht im Stich lassen

Die Fraktionen von FDP, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke forderten in der Debatte von der Regierung mehr Anstrengungen bei der globalen Bekämpfung der Corona-Pandemie gefordert. Sie verlangten sie unter anderem eine Stärkung der Weltgesundheitsorganisatin (WHO), eine gerechte Verteilung von Impfstoffen und die Freigabe von Impf-Patentrechten.

Der Abgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen Ottmar von Holtz appellierte an die Bundesregierung, die Länder des globalen Südens nicht im Stich zu lassen. Dafür müsse die WHO-Initiative Covax unterstützt und gestärkt werden. Die Linke verlangte unter anderem den Ausbau von Produktionskapazitäten und die zeitlich begrenzte Freigabe von Impf- Patenten. Die FDP-Fraktion verwies auf das wachsende Pandemie-Risiko durch Zoonosen und forderte eine Stärkung des One-Health-Ansatzes.

Minister: Die Schwächsten deutlich mehr unterstützen

Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller verwies darauf, dass Deutschland 1,5 Milliarden Euro für Covax bereitgestellt habe. Heute seien die ersten 600.000 Impfdosen in Ghana eingetroffen, sagte der CSU-Politiker. „Die Pandemie ist ein Weckruf an die internationale Gemeinschaft, die Schwächsten deutlich mehr zu unterstützen, als dies bisher erfolgt ist“, betonte er.

Die Pandemie habe bereits 2,5 Millionen Todesopfer gefordert, zwei Drittel davon in Entwicklungs- und Schwellenländern. „Der Zugang von Impfstoff für die Ärmsten der Armen darf nicht an der Finanzierung scheitern“, betonte der Minister. Zentral seien der Aufbau von Technologien, Produktionskapazitäten und die Freigabe von Lizenzvereinbarungen auch für kommende Pandemien.

Linke: Ausbau der Produktionskapazitäten wurde früh versäumt

Die Abgeordnete der Fraktion Die Linke Eva-Maria Schreiber kritisierte, dass die Impfungen vier Fünftel der Menschen weltweit gar nicht erreichten. Die Covax-Initiative höre sich gut an, sagte sie. Aber es sei früh versäumt worden, die Produktionskapazitäten auszubauen.

Schreiber zeigte sich solidarisch mit einer Kampagne von 200 Nichtregierungsorganisationen des globalen Südens, die eine zeitlich begrenzte Freigabe der Impf-Patente fordern. „Alles andere ist unterlassene Hilfeleistung“, sagte sie.

FDP: Vorbereitung auf die nächste Pandemie beginnt heute

Der FDP-Abgeordnete Prof. Dr. Andrew Ullmann kritisierte eine „fehlende Weitsicht“ in den Anträgen von Bündnis 90/Die Grünen. „Mit unserem Antrag fordern wir, dass die Vorbereitung auf die nächste Pandemie heute beginnt“, sagte er. Der One-Health-Ansatz müsse auf allen Ebenen umgesetzt werden. Dabei müssen laut FDP-Antrag die komplexen Zusammenhänge von Mensch, Tier, Umwelt und Gesundheit berücksichtigt sowie auf nationaler und globaler Ebene stärker verfolgt werden.

Entwicklungsländer müssten zudem früh bei der Eindämmung von Zoonosen, also von Krankheiten, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden, unterstützt werden. Das Virus habe gezeigt, dass es ohne Gesundheit es keine wirtschaftliche Stabilität, keine Entwicklung und keine Zukunft gebe, sagte Ullmann.

SPD: Lebenswichtige Impfstoffe müssen für alle bezahlbar sein

Unterstützung erhielten Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke in ihrer Forderung nach einer zeitlich begrenzten Aufgabe der Impf-Patente auch von der SPD. Das dürfe kein Tabu sein, sagte die SPD-Abgeordnete Heike Baehrens.

„Lebenswichtige Impfstoffe müssen für alle Länder dieser Welt bezahlbar sein“, betonte sie.

CDU/CSU: Keine Produktionssteigerung durch Patenfreigabe

Der CDU-Abgeordnete Dr. Georg Kippels sagte: „Durch Freigabe der Patente wird in absehbarer Zeit keine Steigerung der Produktion zu erwarten sein.“

Er berief sich dabei auf Expertenanhörungen.

AfD: Kopfloser Aktionismus

Die AfD kritisierte die Anträge der anderen Oppositionsfraktionen als „kopflosen Aktionismus“. Der AfD-Abgeordnete Ulrich Oehme nannte die deutsche Entwicklungspolitik „überkommen und gescheitert“.

Er forderte eine Neuausrichtung der Entwicklungspolitik an den geostrategischen Interessen von Deutschland.

Anträge der Linken und Grünen abgelehnt

Abgelehnt wurden die Anträge der Fraktion Die Linke mit dem Titel „Globale Gesundheitsfinanzierung vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie“ (19/19485) sowie der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen mit dem Titel „Globale Gesundheit – Gesundheitssysteme und Grundversorgung nicht vernachlässigen“ (19/19496). Dem Antrag der Linken stimmten nur die Antragsteller zu, dem Antrag der Grünen stimmte bei Enthaltung der FDP auch die Linksfraktion zu. Der Gesundheitsausschuss hatte dazu eine Beschlussempfehlung abgegeben (19/26965). Keine Mehrheit fand auch der Antrag der Linksfraktion zum Gesundheitsschutz für Geflüchtete in Zeiten der Pandemie (19/24354), dem neben der Linken auch die Grünen zustimmen. Dazu lag eine Beschlussempfehlung des Innenausschusses vor (19/25178).

Ein weiterer Antrag der Grünen für den Schutz der Menschenrechte in Zeiten der Pandemie (19/19499) unterstützte auch die Linksfraktion, während sich die FDP-Fraktion enthielt. Dazu lag eine Beschlussempfehlung des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe (19/21492) vor. Abgelehnt wurde ferner auf Grundlage einer Beschlussempfehlung des Auswärtigen Ausschusses (19/23758) ein Grünen-Antrag zur Friedensarbeit und zivilen Krisenprävention während der Covid-19-Pandemie (19/20587). Nur die Grünen stimmten dafür, die FDP enthielt sich.

Überwiesener Antrag der Grünen

Die Grünen fordern die Bundesregierung in ihrem überwiesenen Antrag (19/26887) unter anderem auf, den eigens für einen global gerechten Zugang zu Covid-19-Diagnostika, -Therapeutika und -Impfstoffen initiierten Access-to-Covid-19-Tools-Accelerator (ACT-A) weiterhin finanziell so weit zu unterstützen, dass Impfstoffe, Therapeutik, Diagnostik und Gesundheitssysteme zu einer effektiven globalen Bekämpfung der Covid-19-Pandemie beitragen können. Zum ACT-A gehöre auch die Covid-19-Vaccines-Access-Facility (Covax), welche strategische, politische, rechtliche und finanzielle Fragen für den Einkauf und die Verteilung der Covid-19-Impfstoffe koordiniert. Mit ACT-A und Covax solle eine Bedarfsanalyse im Hinblick auf Effizienzsteigerungen bei der Impfstoffbeschaffung und -verteilung erörtert werden, so die Grünen.

Darüber hinaus will die Fraktion den Ländern des globalen Südens überschüssige Impfdosen über die Covax-Facility zur Verfügung stellen und auf internationaler Ebene dafür werben. Den Prozess der Ausarbeitung von Impfstrategien will sie mit Weltbank, Weltgesundheitsorganisation, der Impfallianz Gavi und dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen Unicef unterstützen. Im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit sollten die Partnerländer bei der Planung, Vorbereitung und Umsetzung ihrer Impfkampagnen unterstützt werden, verlangt die Fraktion.

Überwiesener Antrag der FDP

Die FDP fordert die Bundesregierung in ihrem überwiesenen Antrag (19/26849) auf, den One-Health-Ansatz, der die komplexen Zusammenhänge von Mensch, Tier und Umwelt und Gesundheit berücksichtigt, national und global stärker zu verfolgen. Besonders Umweltaspekte würden bisher nicht ausreichend berücksichtigt. Gefördert werden sollten Ansätze zur Erkennung, Prävention, Überwachung, Kontrolle und Abschwächung neu auftretender oder wieder auflebender Krankheiten. Jede Bedrohung von Naturwäldern mit ausgeprägter Biodiversität müsse auf internationaler Ebene angezeigt werden.

Darüber hinaus solle sich die Regierung für den Schutz, die Wiederherstellung und den Ausbau von Naturwäldern einsetzen und darauf hinwirken, negative Waldbilanzen ächten zu lassen. Entwicklungsländer will die Fraktion bei der frühzeitigen Erkennung und Eindämmung von Zoonosen (Übergang von Infektionskrankheiten vom Tier auf den  Menschen und umgekehrt) unterstützt sehen. Maßnahmen der Entwicklungszusammenarbeit seien zu fördern, die das Bewusstsein und Verständnis für die Entstehung und Verbreitung von Zoonosen verbessern

Erster abgelehnter Antrag der Linken

Die Linksfraktion forderte in ihrem ersten abgelehnten Antrag (19/19485), vom Haushalt 2021 an mindestens 0,1 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE), rund 3,5 Milliarden Euro, für gesundheitsbezogene Entwicklungszusammenarbeit einzuplanen. Zudem sollten ab dem Haushalt 2021 mindestens 0,2 Prozent des BNE für die ärmsten Länder vorgesehen werden. Die deutschen Beiträge an die Weltgesundheitsorganisation müssten deutlich aufgestockt werden.

Der Einfluss privater Sponsoren, Stiftungen und Unternehmen auf die Herstellung und Verteilung von Impfstoffen und Medikamenten sollte beendet werden. An die Stelle sollten öffentlich finanzierte Strukturen treten. 

Erster abgelehnter Antrag der Grünen

Auch die Grünen-Fraktion forderte eine Neuausrichtung der globalen Gesundheitspolitik. Die Pandemie lege schonungslos offen, wie verwundbar und vernetzt die globale Gemeinschaft sei, hieß es in ihrem ersten abgelehnten Antrag (19/19496). Nach Ansicht der Abgeordneten sollten mindestens 0,1 Prozent des Bruttonationaleinkommens für die Entwicklungszusammenarbeit im Gesundheitsbereich zur Verfügung gestellt werden.

Überall müsse ein schneller Zugang zu bezahlbaren Generika ermöglicht werden. Lebenswichtige Medikamente wie Antibiotika und Impfstoffe müssten global gerecht und menschenrechtskonform verteilt werden, schrieben die Grünen.

Zweiter abgelehnter Antrag der Linken

Die Fraktion Die Linke drang darauf, den „Gesundheitsschutz für Geflüchtete in Zeiten der Pandemie“ sicherzustellen. In ihrem zweiten abgelehnten Antrag (19/24364) forderte die Fraktion die Bundesregierung auf, sich gegenüber den Bundesländern dafür einzusetzen, dass Flüchtlinge „nach Möglichkeit dezentral untergebracht werden“ und von einer Ausnahmebestimmung zur Beendigung einer verpflichtenden Unterbringung in Erstaufnahmeeinrichtungen häufiger Gebrauch gemacht wird. Zudem sollte die Bundesregierung nach dem Willen der Fraktion gegenüber den Bundesländern auf die Einhaltung der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur Unterbringung von Geflüchteten in Gemeinschaftsunterkünften und auf alternative Unterbringungen etwa in Jugend- und Freizeitheimen dringen.

Zudem forderte die Fraktion einen Gesetzentwurf, mit dem die „Vorgaben zur verpflichtenden Unterbringung von Asylsuchenden beziehungsweise Geflüchteten in großen Erstaufnahmeeinrichtungen“ zurückgenommen werden und eine möglichst dezentrale Unterbringung zur Regel gemacht wird. Auch sollte sich die Bundesregierung laut Vorlage im Rahmen der Innenministerkonferenz für Abschiebungsstoppregelungen einsetzen, in deren Folge alle in Abschiebehaft befindlichen Personen entlassen werden sollten.

Zweiter abgelehnter Antrag der Grünen

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen forderte die Bundesregierung auf, sich angesichts der weltweiten Bedrohung der Menschenrechte durch die Corona-Pandemie „vehement“ für deren „Respektierung, Schutz und Gewährleistung“ einzusetzen. Sowohl das Virus selbst als auch die verhängten Maßnahmen zu dessen Eindämmung hätten „massive Auswirkungen auf eine Vielzahl bürgerlicher und politischer sowie wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Menschenrechte“, hieß es in dem zweiten abgelehnten Antrag der Fraktion (19/19499).

Das Recht auf Gesundheit verpflichte die Vertragsstaaten des VN-Sozialpaktes, Vorkehrungen zum Gesundheitsschutz zu treffen. Das Recht auf Gesundheit sei mit vielen anderen Menschenrechten verbunden und von ihnen abhängig, so etwa unter anderem dem Recht auf sauberes Wasser, auf Nahrung, Wohnen und Zugang zu Informationen. „Viele dieser Rechte werden unabhängig von der derzeitigen Corona-Pandemie weltweit nicht in vollem Umfang gewährleistet“, monierten die Abgeordneten. Das wirke sich nun „zusätzlich negativ“ auf die Gewährleistung des Rechts auf Gesundheit aus.

Dritter abgelehnter Antrag der Grünen

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen forderte die Bundesregierung in ihrem dritten abgelehnten Antrag (19/20587) auf, zur Fortsetzung und Anpassung bereits bestehender Projekte und Maßnahmen im Bereich der Friedensförderung und Zivilen Krisenprävention eine flexible und unbürokratische Finanzierung zu ermöglichen. So sollte die Existenzbedrohung für die Organisationen sowie für die Projekte und Arbeitsstellen abgewendet werden.

Außerdem sollte sie die finanzielle Förderung des Zivilen Friedensdiensts (ZFD) in einem ersten Schritt jährlich um zehn Millionen Euro erhöhen und bedarfsgerecht den kontinuierlichen Ausbau fördern. Des Weiteren setzten sich die Grünen für die Auflegung eines ressortgemeinsamen Fonds „Krisenprävention, Konfliktbewältigung und Friedensförderung“ ein. (sk/ahe/joh/25.02.2021)

Reden zu diesem Tagesordnungspunkt

Hans-Peter Friedrich

Hans-Peter Friedrich

© DBT / Inga Haar

Friedrich (Hof), Dr. Hans-Peter

Bundestagsvizepräsident

()
Ottmar von Holtz

Ottmar von Holtz

© DBT/ Inga Haar

Holtz, Ottmar von

Bündnis 90/Die Grünen

()
Gerd Müller

© Gerd Müller / Elena Hegerich

Müller, Dr. Gerd

Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

()
Ulrich Oehme

Ulrich Oehme

© Ulrich Oehme/ Anja Stewig Penig

Oehme, Ulrich

AfD

()
Dagmar Ziegler

Dagmar Ziegler

© DBT/Inga Haar

Ziegler, Dagmar

SPD

()
Andrew Ullmann

Andrew Ullmann

© Andrew Ullmann/ Brian Rauschert

Ullmann, Prof. Dr. Andrew

FDP

()
Wolfgang Kubicki

Wolfgang Kubicki

© Wolfgang Kubicki/ Tobias Koch

Kubicki, Wolfgang

Bundestagsvizepräsident

()
Eva-Maria Schreiber

Eva-Maria Schreiber

© DBT/Inga Haar

Schreiber, Eva-Maria

Die Linke

()
Dr. Georg Kippels

Dr. Georg Kippels

© Dr. Georg Kippels/ Tobias Koch

Kippels, Dr. Georg

CDU/CSU

()
Dietmar Friedhoff

Dietmar Friedhoff

© Dietmar Friedhoff/Fotostudio Köster

Friedhoff, Dietmar

AfD

()
Heike Baehrens

Heike Baehrens

© Photothek

Baehrens, Heike

SPD

()
Jens Beeck

Jens Beeck

© DBT/ Inga Haar

Beeck, Jens

FDP

()
Emmi Zeulner

Emmi Zeulner

© Emmi Zeulner/ Hendrik Steffens

Zeulner, Emmi

CDU/CSU

()
Karamba Diaby

Karamba Diaby

© Deutscher Bundestag / Stella von Saldern

Diaby, Dr. Karamba

SPD

()
Wolfgang Kubicki

Wolfgang Kubicki

© Wolfgang Kubicki/ Tobias Koch

Kubicki, Wolfgang

Bundestagsvizepräsident

()

Dokumente

  • 19/19485 - Antrag: Globale Gesundheitsfinanzierung vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie
    PDF | 291 KB — Status: 26.05.2020
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • 19/19496 - Antrag: Globale Gesundheit - Gesundheitssysteme und Grundversorgung nicht vernachlässigen
    PDF | 343 KB — Status: 26.05.2020
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • 19/19499 - Antrag: Für den Schutz der Menschenrechte in Zeiten der Corona-Pandemie
    PDF | 321 KB — Status: 26.05.2020
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • 19/20587 - Antrag: Friedensarbeit und zivile Krisenprävention während der COVID-19-Pandemie stärken, Abwärtsspirale verhindern
    PDF | 308 KB — Status: 30.06.2020
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • 19/21492 - Beschlussempfehlung und Bericht: zu dem Antrag der Abgeordneten Margarete Bause, Kai Gehring, Luise Amtsberg, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN - Drucksache 19/19499 - Für den Schutz der Menschenrechte in Zeiten der Corona-Pandemie
    PDF | 310 KB — Status: 05.08.2020
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • 19/23758 - Beschlussempfehlung und Bericht: zu dem Antrag der Abgeordneten Ottmar von Holtz, Uwe Kekeritz, Claudia Roth (Augsburg), weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN - Drucksache 19/20587 - Friedensarbeit und zivile Krisenprävention während der COVID-19-Pandemie stärken, Abwärtsspirale verhindern
    PDF | 305 KB — Status: 28.10.2020
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • 19/24354 - Kleine Anfrage: Deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit der Vereinigten Republik Tansania - Versorgungslage der Bevölkerung in den Sektoren Wasser, Nahrung und Energie
    PDF | 193 KB — Status: 17.11.2020
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • 19/24364 - Antrag: Gesundheitsschutz für Geflüchtete in Zeiten der Pandemie sicherstellen
    PDF | 270 KB — Status: 17.11.2020
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • 19/25178 - Beschlussempfehlung und Bericht: zu dem Antrag der Abgeordneten Ulla Jelpke, Dr. André Hahn, Gökay Akbulut, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE. - Drucksache 19/24364 - Gesundheitsschutz für Geflüchtete in Zeiten der Pandemie sicherstellen
    PDF | 267 KB — Status: 11.12.2020
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • 19/26849 - Antrag: Wirksame Pandemieprävention durch One Health
    PDF | 280 KB — Status: 22.02.2021
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • 19/26887 - Antrag: Die globale COVID-19-Bekämpfung organisieren und unterstützen
    PDF | 393 KB — Status: 23.02.2021
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • 19/26965 - Beschlussempfehlung und Bericht: a) zu dem Antrag der Abgeordneten Eva-Maria Schreiber, Sylvia Gabelmann, Dr. Achim Kessler, weiterer Abgeordneter, weitere Abgeordnete DIE LINKE. - Drucksache 19/19485 - Globale Gesundheitsfinanzierung vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie b) zu dem Antrag der Abgeordneten Ottmar von Holtz, Uwe Kekeritz, Margarete Bause, Kai Gehring, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN - Drucksache 19/19496 - Globale Gesundheit - Gesundheitssysteme und Grundversorgung nicht vernachlässigen
    PDF | 290 KB — Status: 24.02.2021
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • Fundstelle im Plenarprotokoll (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)

Beschluss

  • Überweisung 19/26887, 19/26849 beschlossen
  • Beschlussempfehlung 19/26965 Buchstabe a (Antrag 19/19485 ablehnen) angenommen
  • Beschlussempfehlung 19/26965 Buchstabe b (Antrag 19/19496 ablehnen) angenommen
  • Beschlussempfehlung 19/25178 (Antrag 19/24364 ablehnen) angenommen
  • Beschlussempfehlung 19/21492 (Antrag 19/19499 ablehnen) angenommen
  • Beschlussempfehlung 19/23758 (Antrag 19/20587 ablehnen) angenommen

Tagesordnung

Sitzungsverlauf

Weitere Informationen

  • Gebärdensprachvideo (mit UT) (Video)

Herausgeber

Deutscher Bundestag, Online-Dienste

  1. Startseite
  2. Dokumente
  3. Texte (2021-2025)
  4. 2021
zurück zu: Texte (2021-2025) ()
  • Instagram-Kanäle

    • Bundestag (Externer Link, Link öffnet ein neues Fenster)
    • Bundestagspräsidentin (Externer Link, Link öffnet ein neues Fenster)
  • LinkedIn
  • Mastodon-Kanäle

    • Bundestag (Externer Link, Link öffnet ein neues Fenster)
    • hib-Nachrichten (Externer Link, Link öffnet ein neues Fenster)
  • WhatsApp
  • YouTube
  • Hilfe
  • Kontakt
  • Inhaltsübersicht
  • Instagram-Kanäle

    • Bundestag (Externer Link, Link öffnet ein neues Fenster)
    • Bundestagspräsidentin (Externer Link, Link öffnet ein neues Fenster)
  • LinkedIn
  • Mastodon-Kanäle

    • Bundestag (Externer Link, Link öffnet ein neues Fenster)
    • hib-Nachrichten (Externer Link, Link öffnet ein neues Fenster)
  • WhatsApp
  • YouTube
  • Barrierefreiheit
  • Datenschutz
  • Impressum

© Deutscher Bundestag

Ausdruck aus dem Internet-Angebot des Deutschen Bundestages

https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2021/kw08-de-covid-19-821780

Stand: 29.08.2025